Jedes Jahr ein Grund zur Freude und das bereits seit 25 Jahren: die Umfahrung des Bodensees auf dem rund 260 Kilometer langen Bodensee-Radweg steht an. Begegnet man im Frühjahr nur wenigen Radlern auf der langen Fahrradstrecke, ist es spätestens nach Pfingsten vorbei mit der Einsamkeit.

Dann teilen sich Radfahrer jeglicher Couleur den Weg: E-Bikes, Mountainbikes, Rennräder, hier ist alles auf den Beinen und radelt munter mit schönem Blick auf die Alpen und auf’s Wasser am Bodensee entlang.

Und wo geht’s lang?

Das romantische Fahrradbild wird gelegentlich untermalt von Radfahrern, die am Wegesrand eine konspirative Haltung einnehmen und die Lenkertasche eines Mitfahrers umstellen. Hier konzentrieren sich die Zeigefinger aller Beteiligten auf eine Radfahrkarte, denn es geht um den demonstrativen Konsens: “Hier sind wir jetzt und da müsste es weiter gehen!”.

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Die Gretchenfrage – und wo geht’s jetzt weiter?

Das “hier und jetzt” verliert seine Wirkung, wenn nicht mehr klar ist, wo man sich nun wirklich befindet. Eine Papierkarte fängt nicht an zu sprechen und sagt: “ne, ne da liegt ihr falsch, dreht mich mal um dreißig Grad im Uhrzeigersinn und fahrt dann erst mal geradeaus”.

Sich in fremder Umgebung zu verfahren kann sehr ärgerlich werden: ein kurzer Irrläufer ist nicht dramatisch, ein irrtümlich falsch eingeschlagener Weg kann aber sehr viel Zeit kosten: dann wird es ein Kampf gegen die Uhr, um abends noch frisch geduscht in die Pizzeria zu kommen.

Auch wir verfahren uns immer wieder selbst nach 25-jähriger Bodensee-Radweg Erfahrung: Wegweiser sind ungünstig angebracht und werden übersehen oder es wird die falsche Richtung eingeschlagen oder die Natur verdeckt sie bösartig mit Zweigen. Die Kreativität der Tücken sind nicht begrenzt.

Der Assistent ist jetzt dabei

Warum nicht die moderne Technik nutzen und sich ein bisschen Unterstützung auf der Reise gönnen? Das ist der Kerngedanke der Bodensee-Radweg App und als praktisches Helferlein stets verfügbar.

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Die Bodensee-Radweg App – den Weg immer im Blick

Als Radfahrer ist man aber auch einigen Bedürfnissen mehr ausgesetzt: wo gibt es bei einer Panne das nächste Fahrradgeschäft und wie komme ich dahin? Oder wo kann ich meinem E-Bike-Akku eine Frischzellenkur verpassen, wenn der Ladezeiger zu schwächeln beginnt?

Auch beim Tricksen hilft die Bodensee-Radweg App: wer keine Lust mehr hat, den Bodensee weiter zu umrunden, findet vier wichtige Fährverbindungen mit aktuellen Abfahrtszeiten in der App und kann so das Pedalieren durch eine entspannte Schifffahrt ersetzen.

Holger ist weg – wo ist er denn?

Irgendwann knarzt es plötzlich im Heckantrieb. Holger hält kurz an und schaut, was los ist. Dumm nur, wenn man seiner Mitfahrerin oder Mitfahrern nicht per Zuruf signalisiert, was los ist und keiner weiß, dass er anhalten soll. So fährt Gudrun munter weiter und die Spannung gewinnt an Fahrt: irgendwann merkt man den Verlust und keiner weiß mehr, wo der oder die anderen geblieben sind.

Der Griff zum Smartphone, aber es hilft nicht wirklich zur erfolgreichen Partnersuche und dem Wiederfinden, wenn es heißt: “du, bei mir sind schöne Tulpenfelder” oder “hier sind viele Kühe auf der Wiese”.

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Holger ist weg – was nun? Die App hilft weiter!

Holger wird gerettet – mit der “Verschollen”-Funktion

Die Lösung heißt: man irrt in unbekanntem Terrain herum und findet sich durch Zufall. Oder die Bodensee-Radweg App hilft bei der Partnerzusammenführung mittels seiner “Verschollen”- Funktion: per Klick schickt man dem Partner seine automatisch ermittelte Position und der Weg zum Partner wird ruckzuck per eingebauter Navi-Funktion ermittelt. Einfacher geht’s nicht.

Lokale Ausflüge und Radtouren am Bodensee

Nicht jeder möchte vielleicht den Fahrradsattel tagelang unter seiner Freizeitkleidung spüren. Es reicht, gelegentlich ein Leihfahrrad zu mieten und einen Tagesausflug zu einem schönen Badestrand, eine Schlossbesichtigung oder einfach eine landschaftlich schöne Rundtour zu unternehmen.

Dazu bietet die App bereits jetzt über 25 lokale Fahrradtouren im Bodenseegebiet und die Touren wachsen. Der Schwierigkeitsgrad eines Ausfluges oder Radtour bietet mit den üblichen Sternchen eine gute Orientierung.

Gibt es etwas zu besichtigen, droht  am Ziel etwa Verhungern oder ist die gewählte Radtour auf’s Baden ausgerichtet, zeigen kleine Symbole unterhalb des kurzen Beschreibungstextes.

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Nur einige weitere Features: lokale Radtouren, Fährekalender und mehr.

Was kostet die Bodensee-Radweg App?

Nichts. Die App gibt es derzeit als Android-Variante und ist im Google Play Store (C) kostenlos zum Herunterladen verfügbar. Am einfachsten ist die Bodensee-Radweg App mittels Suche nach “Bodensee Radweg” zu finden. Ein gelb-grünes Symbol mit dem Bodensee als Erkennungsmerkmal springt sofort ins Auge.

Für die Zukunft sind Erweiterungen vorgesehen, die vor allem Unterstützung der klassischen Tacho-Funktionen (Geschwindigkeit und Strecke gibt es bereits) dienen, Erweiterungen im Radtouren-Programm und einige Themen mehr. Ab und zu einen Blick in den Store zu werfen lohnt sich.

Kleiner Tipp: die aktuelle Versionsnummer ist im Startbildschirm oben links leicht zu erkennen. So erkennt man leicht, ob es eine neue Version zum Herunterladen gibt. Viel Spaß auf den Radtouren am Bodensee!