Passend zur kalten Jahreszeit erreicht uns von unserem Leserpaar Steffi und Meiko dieser tolle Reise- und Erfahrungsbericht von Gran Canaria. Jetzt ist genau die richtige Zeit dafür, haben die beiden Radsportler sich gedacht, um allen einmal für das nächste Jahr und das vielleicht erste Trainingslager einen Tipp mit auf den Weg zu geben. Für alle, die nicht immer nach Mallorca reisen möchten, sicherlich eine mehr als tolle Alternative.

Aber lassen wir sie doch selber einmal zu Wort kommen:

Hallo liebe Sonnenhungrige und Radsportfreunde. Wir, das sind Steffi und Meiko, lieben es den Sommer bzw. die Sonnentage im Jahr zu verlängern in dem wir im März/April für zwei Wochen nach Gran Canaria fliegen.

gran_canaria_003Rennrad fahren und Sonne, diese zwei Dinge passen immer zusammen und begeistern nicht nur uns. Viele Gleichgesinnte tummeln sich im Süden von Gran Canaria. Profis, Jedermänner, Gruppen, Pärchen und Einzelkämpfer, sie alle sind fasziniert von der Vielfalt auf der Insel. Sei es die Küstenstraße von Maspalomas bis nach Puerto de Mogan (ca. 30 km und 500 hm) mit ständiger Sicht auf das Meer, von Playa del Ingles zum Pico de las Nieves (ca. 48 km und 2.100 hm) der höchste Punkt der Insel (Höhe 1.936m) oder viele weitere Routen und Straßen umgeben von einer unbeschreiblich schönen Natur.

Da wir unsere Räder nicht mit in den Urlaub nehmen, sind wir natürlich auf materielle Unterstützung vor Ort angewiesen. Und die bekommen wir seit Jahren von Free Motion, dem Gran Canaria-Spezialisten für Radtouren, Radverleih und vieles mehr. Seit 2006 nehmen wir schon die Dienste von Free Motion in Anspruch und sind überzeugt von der Zuverlässigkeit der Mieträder und dem Service der den Anspruch als Kompetenzzentrum für Radsport auf Gran Canaria gerecht wird. Diese Werbung sei hoffentlich erlaubt, denn sie haben es sich wirklich verdient!

gran_canaria_018Zuletzt im März 2016, kaum aus dem Flugzeug gestiegen, juckt es schon in den Beinen. Die Rennräder hatten wir online reserviert und sie standen wie nicht anders erwartet für uns schon bereit (perfekt wie immer). Ein herrliches Gefühl dem deutschen Winter zu entfliehen und bei 20 Grad kurze Radsachen überstreifen zu können. Unsere erste Runde geht von Playa del Ingles an der Küste entlang Richtung Osten (bei starkem Gegenwind) nach Vecindario, dann aus dem Wind heraus Richtung Santa Lucia (Höhe 660 m). Die erste Pause nach 36 km (man ist halt noch nicht so fit und wir genießen ja auch unsere Touren).

gran_canaria_010Eine nette Panaderia bietet leckeres Gebäck und Cafe con Leche für kleines Geld. Weiter geht es hinauf über San Bartolome nach Ayacata (Höhe 1.250m). Die zweite Pause nach 55 km steht an. Ein idyllisches Restaurant serviert köstliche Nudelgerichte.

gran_canaria_016Ein schönes Gefühl beschleicht einen, man weiß ab jetzt geht es erst einmal bergab. Vorbei an Berglandschaften, Kiefernwälder und Stauseen Richtung Tauropass und durch das Soria-Tal zurück zur Küste.

Zum Schluss hat man wieder Kraft für die letzten Kilometer, welliges Profil mit Blick auf den Atlantik. Nach 107 km und ca. 1.700 hm brauchten wir erst einmal einen Tag Pause (wir machen schließlich ja auch Urlaub).

Natürlich darf auch die Erholung nicht zu kurz kommen. Bei über 300 Sonnentage im Jahr und fasst ganzjährig herrschende Tagestemperaturen zwischen 18 und 26 Grad bieten sich die Dünen von Maspalomas über eine Länge von 6 km an.

Nach etlichen und weiteren traumhaften „Ausflügen“ nahte auch leider das Ende, die Bikes müssen wieder abgegeben werden. Ein großes Dankeschön an das Team von Free Motion. Für uns jedes Mal ein trauriger Moment, aber wie heißt es so schön „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“.

Wir hoffen, dass wir Euch mit diesem Artikel ein wenig für die Insel Gran Canaria begeistern konnten.

In diesem Sinne . . . und Kette rechts . . . Steffi & Meiko

Ein paar Urlaubsimpressionen
von Gran Canaria

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free-motion_gran-canaria

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1 Kommentar

  1. Hallo Steffi und Meiko und all die anderen Radsportverliebten,
    die Schönheiten Gran Canarias sind allemal eine Reise Wert und euer Erlebnisbericht lässt mich auch schon ein wenig sehnsüchtig an viele schöne Touren auf der Insel zurückdenken.
    Ein wenig „dünn“ wird auf die topografischen Gegebenheiten von Gran Canaria eingegangen, dass unterscheidet das „Revier“ von vielen anderen Regionen. Flache Passagen zum „Meilenfressen“ im Grundlagenbereich findet man nur sehr wenige, natürlich kann man bei cleverer Wahl der richtigen Übersetzung auch an Steigungen überwiegend im grünen Bereich fahren, dann muss man aber Routen genauestens planen um nicht immer die gleichen Strecken zu fahren.
    Also eigentlich nix für Anfänger, aber wer das Radfahren liebt wird in GC sehr glücklich werden (und wenn man vorher einige KM in „den Beinen“ hat, kann´s nicht schaden)!

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