Auch wenn es noch nicht die richtige Jahreszeit ist, um über Sonne und Sonnenbrand zu schreiben, so möchten wir es von ilovecycling.de dann doch tun. Das nächste Trainingslager ist geplant und steht für viele von uns vor der Tür … und wir sollten alle das Rsiko für Hautkrebs ernst nehmen.

Der Fall des südafrikanischen Radprofis Louis Meintjes und seinem starken Sonnenbrand nach einer Trainingsfahrt Mitte Januar ruft Dermatologen auf den Plan, die daran erinnern, einen ausreichenden Sonnenschutz zu nutzen. 

„Anfängerfehler“:
Sonnenschutz vergessen 

 

Louis Meintjes hat sich zu lange ohne ausreichenden Schutz der Sonne ausgesetzt.
Quelle: Twitter, @louismeintjes, 13.01.2018 

Dem Fahrer vom Team „Dimension Data“ haben UVB-Strahlen erheblich geschadet. Der Sportler setzte sich während des Trainings offenbar zu lange ungeschützt der Sonne aus. „Die dünnen Trikots sind besser belüftet, aber auch sehr UV-durchlässig. Daher sollte auch unter dem Trikot eine entsprechende Portion Sonnencreme aufgetragen werden, zum Beispiel die Sonnen-Hautmilch von Linola“, spricht der ehemalige Rennradprofi Jörg Ludewig aus Erfahrung.

Selbst wenn das Trikot vermeintlich gut vor Sonne schützt, sollte zusätzlich Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von 50 sowie rückfettenden Eigenschaften verwendet werden. Der Hauttyp beeinflusst die maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne. Dabei schützt Eincremen für eine gewisse Zeit. Nachcremen verlängert die Schutzwirkung nicht, sondern hält diese maximal aufrecht. Wird die Creme zu dünn aufgetragen, kann das Produkt seine Wirkung nur eingeschränkt entfalten. „Bei wiederholtem Sonnenbrand kann das Risiko vorzeitiger Hautalterung und sogar zur Entstehung verschiedener Formen von Hautkrebs steigen“, erklärt Prof. Dr. med. Christoph Abels, Dermatologe und medizinischer Direktor der Dr. Wolff-Forschung, die Gefahren. Diese Empfehlungen gelten nicht nur für Radsportler, sondern für jeden, der sich im Freien bei intensiver UV-Strahlung bewegt. 

Hintergrund:
Was passiert mit der Haut
bei einem Sonnenbrand? 

Unsere Erbsubstanz (DNA) in den Hautzellen reagiert sehr empfindlich auf UV-Strahlen. „Zuviel“ Sonne kann diese schädigen. Bei einem Sonnenbrand kommt es zu einer toxischen Kontaktdermatitis mit apoptotischer Keratinozyten und Freisetzung von Entzündungsmediatoren, die unter anderem zur Rötung der Haut infolge einer Weitstellung von Blutgefäßen, Wassereinlagerung und Schmerzen führen. Ein Sonnenbrand kann in starker Ausprägung sogar zu einem Krankenhausaufenthalt führen.

Dr. Wolff-Gruppe 

Mit Marken wie Alcina, Alpecin und Linola, sowie Plantur, Biorepair, Vagisan und Karex ist die in vierter Generation familiengeführte Dr. Wolff-Gruppe aus Bielefeld mit 630 Mitarbeitern auf weltweitem Wachstumskurs. Im Fokus stehen seit der Gründung 1905 die Forschung und der wissenschaftlich belegbare Nutzen der Produkte, um eine Lösung für Haar- oder Hautprobleme zu finden. Mit eigenen Entwicklungen konnte das Unternehmen 293 Millionen Euro Umsatz (2017) erzielen. Dr. Wolff ist in über 50 Ländern aktiv. Weitere Infos finden Sie unter: www.drwolffgroup.com/de/.

 

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