Als leidenschaftliche Biker kaufen wir natürlich auch im Internet unsere Sachen. Doch es war uns wohl nie wirklich bewusst, dass die angezeigten Suchergebnisse in der größten Suchmaschine der Welt teuer erkauft sind.

Schaut man sich genauer um, so stellt man schnell fest, dass der Onlinemarkt im Radsportbereich von etwa fünf Big-Playern dominiert wird. Man muss kein Genie sein, um zu verstehen, dass kleinere Unternehmen absolut keine Chance haben mithalten zu können.

Das animierte den norddeutschen Programmierer und leidenschaftlichen Mountainbiker Richard Peddi sich diesem Thema anzunehmen und nach mehr als einem Jahr Programmierarbeit mit seinem kleinen Startup mybike.parts online zu gehen.

Seine “faire” Suchmaschine bündelt alle Suchmaschinenergebnisse von mittlerweile über 40 Partnern auf einer Seite.

my-bike-parts

Aber lassen wir ihn doch selber einmal sein Projekt vorstellen:

Meine Hoffnung ist, dass man mehr Gehör für den „kleinen Mann“ findet und dass wir am Ende gemeinsam ein Ziel erreichen können.

Doch um was geht es eigentlich?

Das Thema lautet „David gegen Goliath“ oder auch Schluss mit Ausbeutung von Kleinunternehmen, jetzt kommt Abhilfe. Von Biker für Biker!

Um genauer zu sein geht es um den „kleinen Mann“ mit seinem Online-Shop. Hand aufs Herz, wer hat denn bitte noch nie irgendwas online für sein Bike gekauft!? Ist ja auch nicht schlimm! Aber wo finden diese Käufe meistens statt? Na auf Seiten, die man halt so kennt! Ja, genau, die man kennt! Schaut man sich  auf dem Onlinemarkt etwas genauer um, so stellt man schnell fest, dass dieser von 5 oder 6 Big-Playern beherrscht wird. Aber was ist eigentlich mit dem Rest?? Laut Statistiken soll es hunderte Onlineshops für Radsport geben, aber keiner kennt und findet sie irgendwie.

Der Grund dafür ist ein unfaires Verhältnis und das System dahinter, nämlich das System von Google-Shopping!

Ich möchte an dieser Stelle nicht zu technisch werden und das System genauer erläutern, sondern lediglich das Fazit aufzeigen, nämlich dass kleinere Unternehmer weder die nötigen technischen Kenntnisse haben, noch über das notwendige Personal und Gelder verfügen, um in den Suchergebnissen von Google-Shopping oben zu erscheinen! Denn da gilt am Ende die Faustregel, wer am meisten zahlt, der hat gewonnen.

Den meistern Nutzern ist es nicht mal bewusst, dass die Suchergebnisse von Google-Shopping bezahlt sind!
Und es ist nun sonnenklar, dass ein mittelständiges Unternehmen keine Chancen hat sich gegen ein Konzern durchzusetzen.

Zumindest war es bislang so! Denn als leidenschaftlicher Biker und hilfsbereiter Mensch, bin ich zufällig auch noch IT-Spezialist.

Vor einem Jahr führte ich Gespräche mit einem Händler und da ist mir das Thema durch einen Zufall im Ohr hängen geblieben, nämlich als der gute Mann sagte, er müsse jeden Monat überlegen wie er seinen Mitarbeiter auszahlen soll und dass sein neuer Online-Shop nichts bringt und nur Geld fressen würde.  Ich hakte nach, denn mir waren diese Verhältnisse bis dato auch nicht bewusst! Ich staunte also nicht schlecht und dachte mir, „Mensch, das kann doch nicht sein, so eine sch***!“

Irgendwie wollte und musste ich helfen und überlegte mir ein Konzept.

Nach knapp einem Jahr Entwicklungsarbeit, viele Höhen und Tiefen war es soweit und ich habe meine eigene Suchmaschine für Biker entwickelt und taufte das Projekt auf den Namen mybike.parts.

An dieser Stelle denken gleich alle, ja klar, noch so ein Heini, der Geld verdienen möchte bla bla bla…

Doch weit gefehlt! Ich biete den gesamten Service für jeden völlig umsonst an!

Keine Kosten oder Folgekosten oder komische Verträge!

Und damit auch alle Nutzer was davon haben, schließe ich aus diesem Projekt kein Unternehmen aus. Das heißt, dass auch größere Unternehmen mitmachen und sogar das Projekt unterstützen! Ja, auch die Big Player möchten endlich einen fairen und transparenten Markt haben und nun ist die Zeit gekommen!

Die Suchergebnisse bei mybike.parts werden nämlich nicht nach tausenden positiven, negativen Keywords und dem gesetzten Tagesbudget ausgewertet, sondern rein nach einem Score-Wert, der sich lediglich aus dem Titel und der Produktbeschreibung ergibt!

So einfach ist das!

Somit wird sichergestellt, dass auch kleinere Unternehmen ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen und der Nutzer die tatsächliche Vielfallt von Angeboten ersehen kann. Wie bereits erwähnt, schließe ich niemanden aus, sondern stelle alle unter einem Hut gleich dar! Dafür gebe ich persönlich individuelle Hilfestellungen und erkläre wie einfach man die Implementierung realisieren kann! Im Grunde reicht sogar eine einfache Excel-Tabelle aus.

Ich möchte erreichen, dass so viele Blogs und Magazine wie möglich dieses Projekt und die Botschaft nach außen tragen, damit so vielen Leuten wie möglich endlich bewusst wird, dass nicht alles Gold ist was glänzt, bzw. Google-Shopping nicht das Wahre ist und man damit irgendwie auch nicht das richtige unterstützt.

Mir ist schon völlig klar, dass ich Google wahrscheinlich niemals ersetzen kann, aber ich möchte wenigsten versuchen jedem die gleiche Chance zu geben!

Als ich vor 3 Wochen mit 40 Partnern und ca. 1 Mio Artikeln online ging und das über Facebook bekannt gab, kamen binnen 5 Stunden über 3.000 Besucher. Damit hatte ich gar nicht gerechnet! Doch das Feedback zeigte mir, dass es sich lohnt, für etwas Gutes zu kämpfen! In diesem Sinne.

Ride on Bros! No Dig, No Ride!

Euer Richard

Gerne dürft Ihr auch mein Startup mal besuchen und testen . . . folgt einfach dem Link: mybike.parts oder besucht uns auf Facebook unter: www.mybike.parts

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