Nur keine Sorge . . . es ist kein geschäftlicher Quartalsbericht . . . denn Geschäfte mache ich mit dem Magazin ja nicht, es ist und bleibt immer noch ein kostenloses Magazin mit “Herz” für den Hobby- und Jedermann-Radsport.

Aber ich habe lange überlegt, wie ich Euch liebe Leser und Leserinnen an meinem „Radfahrer”-Leben teilhaben lassen kann.
Ein tägliches Tagebuch war mir dann doch zu viel, und langweilen wollte ich Euch ja auch nicht.
Aber nachdem mein Onlinemagazin „ilovecycling.de” von Euch so viel Zuspruch erhalten hat, möchte ich doch zumindest einmal im Quartal kundtun, was in der Zwischenzeit so alles rund um das Thema Radsport in meinem privaten Leben so passiert ist. Im Fokus steht dabei vor allem die Teilnahme an der Tour Transalp 2016, die Phase der Vorbereitung und selbstverständlich zum Schluß auch die Liveberichterstattung während der Tour.

Womit fange ich denn nun an?

Natürlich mit etwas Positivem . . . und zwar zum Abschneiden bei der Wahl zum Fahrrad-Blogs des Jahres 2015.
Die Abstimmung begann und endete zwar schon im letzten Jahr, aber die Bekanntgabe der Platzierung erfolgt dann erst Anfang 2015. Sicherlich ist man als Neuling da schon sehr aufgeregt, auch weil ich ja den Start zur Wahl erst “verpennt” habe und mein Magazin 3 Wochen nach Startbeginn dazu angemeldet haFahrrad-de_Top-fahrradlog_2015-ilovecyclingtte. Selbst schuld! Aber das Endergebnis hat mich dann doch überrascht. Heraus kam ein sensationeller 2ter Platz, natürlich nur Dank Eurer Mithilfe, für die ich mich gerne an dieser Stelle noch einmal von ganzem Herzen bedanken möchte

Allerdings setzt einen das ja auch ein klein wenig unter Druck . . . die Erwartungshaltung der Leser und Leserinnen scheint dann ja doch etwas höher zu sein, als ich am Anfang des Projektes ilovecycling.de vermutet und/oder geglaubt habe. Aber egal, es macht mir und Euch Spaß . . . und das ist doch Hauptsache, oder?

Eine traurige Entscheidung habe ich aber auch noch treffen müssen. Bis zum Ende des Jahres war ich noch Mitglied und Webmaster des TEAM STRASSACKER. Seit 2007 gehörte ich dem Team an, aber es war an der Zeit den Jüngeren und Wilden Platz zu machen. Außerdem wurde mir das alles etwas zu viel. Ich musste und wollte Prioritäten setzen und so entschied ich mich letztendlich dazu, das Team in aller Freundschaft zu verlassen und auch die Pflege der Homepage in andere Hände zu geben. Dem Team sei an dieser Stelle für die vielen wundervollen und lehrreichen Jahre noch einmal ein großer Dank ausgesprochen. Ein besonderer Dank geht an Franco Adamo (Teamchef), der mir das alles erst ermöglichte.

So, nun kommen wir zu diesem Jahr.

Mein sportliches Ziel ist ein sehr anspruchsvolles in diesem Jahr. Nachdem Jörg Birkel (Chefredakteur von ilovecycling.de und Inhaber von jorge-sports) mich ansprach, ob ich nicht Lust hätte in diesem Jahr die Tour Transalp zu fahren, war es um mich geschehen. Ich erinnerte mich schnell daran, wie ich meinem guten Freund Volker vor Jahren ein Versprechen abgab. Und zwar das, wenn wir zusammen über 100 Jahre alt sind, dann starten wir mal bei Tour Transalp. Gesagt, getan . . . kurzerhand konfrontierte ich ihn mit dem Versprechen. Und was soll ich sagen, er hat zugesagt, ob das eine gute Entscheidung war? Denn jetzt setzten Zweifel ein, habe ich eigentlich genug Zeit zum Trainieren, was kommt da auf mich zu und wie soll ich das alles nur schaffen?

Natürlich beschäftigte ich mich mit den Trainingsmöglichkeiten.

Und wie jeder Radsportler aus eigener Erfahrung weiss, ist das Deutschland-Wetter im Winter ja nicht gerade dafür geeignet, um ein vernünftiges Trainingsprogramm abzuspulen. Was also tun? Im ersten Moment dachte ich an meine vielen Spinningstunden, die ich seit Jahren im Winter absolviere, aber wird das reichen und macht das auf Dauer Spaß? Ich informierte mich bei vielen anderen Radsportlern, was sie so im Winter machen. Und siehe da, sehr häufig kam die Aussage . . . versuch es doch mal mit Rollentraining. Da erinnerte ich mich rund acht Jahre zurück, da hatte ich bereits eine Tacx-Rolle, die ich aber nach bereits 6 Wochen wieder verkaufte. Es hatte mir damals einfach keinen Spaß gemacht. Aber ich wollte trotzdem mal schauen, was sich in der Zwischenzeit so technisch getan hat. Ich nutzte dafür meinen privaten Facebook-Account mit immerhin auch bereits über 3.800 Followern/Freunden. Am Anfang stellte ich die Leser vor die Wahl: Tacx oder Elite. Die anschließende Diskussion war phänomenal, tolle Empfehlungen, kritische Betrachtungsweisen aber auch neue Tipps und Tricks fanden sich in nur wenigen Stunden in den Kommentaren wieder. Das hat wirklich geholfen und auch hier bin ich sehr dankbar für so eine tolle Fangemeinde, die einen nicht im Regen stehen lassen. Nach intensiver Recherche entschied ich mich letztendlich nicht für die Tacx- und auch nicht für Elite-Rolle, sondern für den Wahoo Kickr Rollentrainer. Die positiven Kritiken in den Kommentaren aber auch im WorldWide-Netz haben mich letztendlich überzeugt.

Wahoo-Kickr

Kurzerhand wurde die Rolle bei Wahoo bestellt und schon wenige Tage später wurde sie angeliefert. Aber damit war es ja noch nicht getan, denn welche Rollentrainer-Software soll ich dafür nutzen? Auch hier half mir die Fangemeide sehr, letztendlich gab es zwei Empfehlungen, die eine war Bkool und die andere ZWIFT. Selbstverständlich habe ich beide installiert. Die Ernüchterung kam schnell bei Bkool, ich bekam die Software auf meinem Mac nicht wirklich gut zum Laufen, liegt aber auch ehrlicherweise daran, dass ich immer auch Betaversionen der Betriebssoftware auf dem Rechner installiert habe. Trotzdem hat mich der Support enttäuscht. Trotz mehrmaliger Hinweise darauf, ging man nicht wirklich darauf ein, sondern schickte mir immer wieder ähnlich lautende Standardmails. Am Ende bat ich um Wandlung meines Useraccounts. Das funktionierte allerdings reibungslos. Also blieb ich bei ZWIFT. Und ich muss nach 10 Wochen Nutzung sagen, ich habe es bis heute nicht bereut. Das Zusammenspiel mit dem Wahoo Kickr und meinen Garmin Vector2-Pedalen funktioniert tadellos. Auch das Hochladen der Trainingsergebnisse nach STRAVA ist ein Kinderspiel. Ich werde über den Wahoo Kickr und ZWIFT selbstverständlich noch einen separaten Test- und Erfahrungsbericht veröffentlichen.

IMG_0806

Somit war das Wintertraining gesichert!!!

Aber der Gedanke an die Tour Transalp ließ mir keine Ruhe. Welche Übersetzung fährt man denn bei so einer Tour, auch hier bemühte ich meine Fangemeinde auf Facebook als Ratgeber. Wie schon bei der Rolle gab es auch hier eine sehr angeregte Diskussion. Am Ende landete ich bei einer Kompaktkurbel und bei einem 11/28er-Ritzelpaket. Voller Euphorie und Leichtsinnigkeit bestellte ich gleich 2 Ritzelpakete, eines für die Rolle und eines für das Rad. Dabei hatte ich natürlich den Blick aufs Bankkonto vergessen, aber egal, ist ja mein Hobby, trotzdem verrückt, oder?

Nun war doch alles erledigt, oder? Einer erfolgreichen Teilnahme steht jetzt doch wohl nichts mehr im Wege.

Aber ich wollte ja nach vielen Jahren Radsport endlich mal alles richtig machen. Auch aus der Sicht meines Magazins und meiner Leser/innen. Denn ich möchte Euch ja daran teilhaben lassen, und alle Frage beantworten, die sich wahrscheinlich jeder Radsportler in so einer Situation auch selber mal gestellt hat.

Ich bin vorher noch nie so lange Etappen mit so vielen Höhenmetern gefahren, auch die Jahreskilometerleistung hielt sich bei mir in Grenzen. Da denkt man natürlich auch mal an seinen Allerwertesten, wird der das ungeschadet überstehen, wird er sich auf dem Sattel wohlfühlen? Nach ein paar Tagen intensiven Trainings auf der Rolle mit vielen Kilometern kam dann die Antwort. Mein Hintern rebellierte. Mist. Was nun? Ich machte mich auf die Suche nach einer Alternative. Dabei testete ich mehrere Sättel, die mir mein Händler vor Ort zur Verfügung stellte, aber so richtig zufrieden war ich mit keinem. Also machte ich mich auf die Suche im Netz, durchforschte Google und viele Foren. Letztendlich landete ich bei Selle SMP. Ich nahm Kontakt auf und Selle schickte mir testweise 2 Sättel, die ich mir vorher auf der Seite ausgewählt hatte. Auch hier wollte ich mal mutig sein und wählte einen Vollcarbon-Sattel (Selle SMP Full Carbon Lite), ich bin so einen Sattel noch nie gefahren und wollte mal schauen, wie sich das anfühlt und wie es sich damit fährt. Ich war einfach neugierig darauf. Zur Sicherheit orderte ich dann doch noch einen zweiten Sattel, der etwas mehr Komfort liefern soll, einen Selle SMP Dynamics.

Selle-SMP-Sattel

Wie ihr Euch denken könnt, stellte ich den Carbonsattel auch auf Facebook meinen Freunden vor. Die Meinungen gingen sehr stark auseinander, von „geht gar nicht” bis zu „richtige Entscheidung” waren alle Facetten vertreten. Ich liess mich aber nicht davon beeinflussen, es war ja auch eh schon zu spät. Da ich neugierig war, montierte ich als erstes den Vollcarbonsattel. Durch die besondere Form hatte ich Anfangs Schwierigkeit mit der richtigen Einstellung. Versucht mal auf einem stark gewölbten Sattel eine Wasserwaage zu platzieren.

Nach vielen Versuchen mit unterschiedlichen Wohlfühlmomenten entschied ich mich Oliver Elsenfeld von KOMSPORT in Köln zu kontaktieren. Ich hatte sowieso vor wegen meiner ein Jahr alten Schuheinlagen von Solestar und meinem Bike dort vorbeizuschauen. Ein Termin wurde schnell gefunden und so machte ich mich auf die Reise nach Köln. Vor etwas über einem Jahr war ich schon einmal dort und habe neben dem Bikefitting mir auch Schuheinlagen anfertigen lassen. Jetzt nach etwas über einem Jahr stellte Oliver bei dem Fußsohlenscan und dem Vergleich mit den alten Aufnahmen fest, dass sich meine Füße in einer deutlich besseren Form als vor einem Jahr befanden. Das hörte ich doch gerne und so musste er nur minimale Änderungen an den Einlege-Sohlen vornehmen.

KOMSPORT-Scan

Beim anschließenden Bikefitting lief es dann allerdings nicht so glatt. Schon vor einem Jahr mäkelte er an meinem 90er Vorbau rum, damals empfahl er wegen der außergewöhnlichen Lenkerform meines Cervélo S5 dringend einen 80er Vorbau zu nehmen. Ich wollte natürlich nicht drauf hören und blieb beim 90er. Aber ich hatte diese Aussage befürchtet und mir vorsorglich einen 80er Vorbau bestellt, natürlich mit der Hoffnung, das ich den auch wieder zurückschicken kann, sollte Oliver zum 90er Vorbau nichts sagen. Und was soll ich sagen, ich war kaum auf dem Rad, da kam der Hinweis auf den Vorbau . . . unglaublich . . . aber jetzt wusste ich, der Besuch in Köln wird teuer. Nach dem Umbau, habe ich mich gleich wohler auf dem Rad gefühlt . . . muss ich an dieser Stelle ehrlicherweise auch einmal zugeben. Man sollte also lieber gleich auf seinen Bikefitter hören, sonst wird es teuer. Bei der Satteleinstellung hatte Oliver weniger Probleme als ich sie hatte. Er selbst hat diese Sattelart schon häufig auf den Rädern eingestellt und ist auch ein Fan von solchen dem Becken angepassten Formen. Letztendlich war ich froh, den Weg nach Köln auf mich genommen zu haben.

Cervelo-S5

Zurück in der Heimat spannte ich natürlich sofort das Rad wieder im Wahoo Kickr ein und absolvierte etliche Kilometer mit dem neuen Vollcarbonsattel. Natürlich musste ich mich daran erst gewöhnen, es ist schon ein deutlich anderes Gefühl mit solch einem Sattel zu fahren. Die Form, die Glätte, all das musste mein Hintern erst verarbeiten. Nach einigen Wochen und mittlerweile über 2.500 Kilometern mit dem Sattel möchte ich ihn nicht wieder hergeben. Ich habe überhaupt keine Probleme mit der Härte und auch die Probleme mit meinem Hintern sind nicht mehr vorhanden. Das einzige Manko sind halt schlechte Straßenverhältnisse, da bekommt man doch die Stösse direkt zu spüren. Da gibt einem ein leicht gepolsterter Sattel natürlich mehr Komfort. Getestet habe ich das Ganze mit dem Selle SMP Dynamics, der hat dieselbe Form, aber ist wie beschrieben leicht gepolstert. Da werden die Stösse (zum Beispiel Kopfsteinpassagen) etwas gemildert. Es ist schwer eine Empfehlung auszusprechen, am Besten nimmt man beide Sättel und wechselt je nach Straßenverhältnisse. Das muss man sich aber leisten können und/oder wollen . . . und der Partner/in sollte dabei auch noch mitspielen. 😉

Aber jetzt ist doch alles in Ordnung für die Tour Transalp, oder?

Denkste! Ein Telefonat mit Jörg Birkel brachte gleich das nächste Problem. Seine Frage nach meinem Trainingsplan und derzeitigen Schwellenwert liess mich erblassen. Hmm, ja, also . . . stotterte ich rum. Ich mache halt viele Kilometer. Das schien ihn aber nicht zu imponieren und auch das mein letzter Stufentest bereits 6-7 Jahre her war, überzeugte ihn nicht wirklich. Auch wenn ich es nicht hören wollte, so hatte er ja recht. Wie soll man richtig trainieren, wenn man seine Werte nicht kennt. Und typisch für viele Hobbyfahrer habe auch ich das passende Equipement um das eigentlich machen zu können. Gerade letztes Jahr habe ich mir die Vector2-Pedale von Garmin zugelegt. Aber wie so oft im Leben gibt man Geld aus, und kann das Gekaufte nicht richtig einsetzen. Meinem Freund und Teamkollegen Volker ging es da aber nicht anders. Also entschieden wir gemeinsam , uns in professionelle Hände zu begeben. Jörg Birkel empfahl STAPS in Köln, ist ja auch seine alte Heimatstadt und alte Kontakte soll man bekanntlich ja pflegen. 😉

STAPS

So reichten Volker und ich jeweils einen Urlaubstag bei unseren Arbeitgebern ein und fuhren gemeinsam nach Köln. Natürlich sehr aufgeregt, denn wir wußten überhaupt nicht, was auf uns zukommt. Die schlimmste Befürchtung war, das man uns eine andere Sportart empfehlen würde, zum Beispiel Schach oder ähnlich anstrengende Disziplinen. Das alles waren natürlich Scherze um uns abzulenken. Bei STAPS angekommen klärte man uns erst im Vorfeld über das Prozedere auf. Es war eine angenehme und freundschaftliche Atmosphäre. Über den genauen Test , die Ergebnisse und auch die Trainingsempfehlungen wird es demnächst einen ausführlichen Bericht geben. Fürs erste gibt es aber jetzt schon einen kurzen Videoclip von Jörg Birkel, der ein paar Tage später auch bei STAPS seine Leistungsdiagnostik absolvierte. Volker und ich mussten dann noch einen Fragebogen ausfüllen, der u.a. unsere Ziele für die Tour Transalp abfragte, aber auch die Frage nach der zur verfügbaren Trainingszeit musste beantwortet werden. Ein paar Tage später trudelte dann per Mail der erste vierwöchige Trainingsplan ein. Aber dazu mehr in dem nächsten Bericht.

Das war es doch dann jetzt wohl, oder?

Nicht ganz. Aber das hat mehr mit meiner Person zu tun. Ich habe seit Jahren immer wieder Probleme mit Krämpfen, etc. Massagen tun mir da immer sehr gut, aber wer kann ich schon einen privaten Masseur leisten. Mit Grauen dachte ich an die Tour Transalp, was tun, wenn ich abends im Hotel hocke und meine Muskeln wieder dicht sind und aufmucken. Da fielen mir die Trainingslager mit dem Team Strassacker wieder ins Gedächtnis. Da hatten doch einige Strassacker-Teamfahrer immer so ein Gerät mit, welches über Elektrostimulation die Muskeln massierte. Ich kam nur nicht auf den Namen und so machte ich mich auf die Suche nach dem Hersteller. Gott sei Dank gibt es Google!!! 😉

Nach kurzer Recherche bin ich fündig geworden, es war die Firma Compex. Basierend auf einer über zwanzigjährigen Erfahrung entwickelte die Schweizer Marke Compex ein unübertroffenes Know-how im Bereich Rehabilitation, Schmerzbehandlung und Training. Nach intensivem Einlesen auf der Homepage entschloss ich mich den Compex SP 8.0 zu bestellen. Glücklicherweise hatte ich mir für solche Zwecke ein wenig Geld zusammengespart. Nur wenige Tage später kam das Gerät an. Die Einrichtung funktionierte schnell und war nicht wirklich kompliziert. Beim ersten Ausprobieren nach einer dreistündigen Trainingseinheit war ich allerdings etwas nervös. Ist schon ein komisches und kribbelndes Gefühl, aber nach einigen Minuten hat man sich daran gewöhnt. Sieht allerdings für den Partner sehr ungewöhnlich und lustig aus, wenn man so verkabelt abends auf dem Sofa sitzt und die Muskeln so vor sich hinzucken. Aber egal, Hauptsache es hilft. Und was soll ich sagen, es hat mir geholfen, es erspart einem allerdings nicht das regelmäßige Dehnen, aber es massiert die Muskulatur auf angenehme Art und Weise. Auch hierüber werde ich noch etwas ausführlicher in den nächsten Wochen berichten.

Compex-SP-8.0

Und was soll ich sagen, neben diesen vielen Fragen, Neuanschaffungen und Tests habe ich es auch noch geschafft zu trainieren. Und darüber bin ich persönlich mächtig stolz, denn ich bin eigentlich nicht wirklich diszipliniert, wenn es ums Training geht. Aber ich habe alleine im ersten Quartal knapp über 5.300 Trainingskilometer in den Beinen. Das hätte ich von mir nie für möglich gehalten. Und es waren sogar über 4.000 Kilometer auf der Wahoo Kickr . . . meinem zweitliebsten Partner im ersten Quartal. 😉 Wer Lust hat, kann das auf STRAVA gerne verfolgen, dort poste ich regelmäßig meine Trainingsprotokolle im eigenen ilovecycling.de-STRAVA-Club unter https://www.strava.com/clubs/ilovecycling.

ZWIFT-Profil

Und was gab es noch?

Ach ja . . . das Magazin. Auch hier gibt es mehr als positives zu berichten. Am Osterwochenende gab es Grund zum Feiern. Auf Facebook wurde die 10.000er „Gefällt mir”-Marke übertroffen. Als ich mit dem Magazin vor nicht einmal 2 Jahren (18. April 2014) gestartet bin, habe ich mit allem gerechnet, nur nicht mit so einem Erfolg. Ich bin mächtig stolz auf das Erreichte, aber ohne Euch wäre das nie und nimmer möglich gewesen. Und dafür sage ich auch an dieser Stelle noch einmal DANKE!!! Ganz viele tolle und emotionale Worte erreichten mich zu diesem Jubiläum, aber Einer setzte dem Fass die Krone auf . . . die Rede ist von Jens Aßmann, der mir zu diesem Jubiläum ein sensationelles Geschenk gemacht hat. Eine Lampe im ilovecycling.de-Design. Gänsehaut pur!!!

Jens-Lampe

Warum schreibe ich das alles?

Es erreichen mich häufig Mails und Nachrichten über Facebook, die sich genau mit den oben geschilderten Themen beschäftigen. Was muss oder kann man als Jedermann tun, um an solchen Events wie der Tour Transalp teilnehmen zu können? In diesem Selbsttest, versuche ich alle möglichen Fragen damit zu beantworten. Sicherlich MUSS man das oben Beschriebene nicht wirklich alles genau so machen, aber ich will ja ALLE Fragen und Aspekte beantworten. Natürlich sollte man bei sich selbst anfangen, aber auch die Technik und sein Bike sollten in einem guten Zustand sein. Da tauchen schnell Fragen nach Leistungsdiagnostik, Trainingsplänen, Trainingsarten, technischen Hilfsmitteln, Ernährung bis hin zu körperlichen Auswirkungen und Hilfestellungen nach einem Rennen dazu auf. Darum gebe ich auch einen so großen Überblick und Querschnitt über eine sicherlich dafür etwas “überzogene” Vorbereitung meinerseits. 😉

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei folgenden Partnern, für die Beratung, die Hilfestellung und auch für die Betreuung im Rahmen der Vorbereitung auf die Tour Transalp:

Biehler-SportswearSTAPSWAHOOSqueezySelle-SMPCOMPEXJorge-Sports-MallorcaKOMSPORT

Bildnachweise: © Friderieke Schulz (Neue Westfälische), Jörg Lachmann und Jens Aßmann

JÖRG LACHMANN
Ich bin ein kreativer, konzeptionsstarker und querdenkender Vollprofi in allen Bereichen des On- und Offline-Marketings (B2B/B2C) . . . und somit (wie wohl auch nicht anders zu erwarten) beruflich als Marketing- und Vertriebsleiter bei der Firma CarbonSports (Lightweight) angestellt. Da ich schon seit vielen Jahren dem Hobby Radsport verfallen bin, habe ich mich im April 2014 dazu entschlossen, das Online-Magazin "ilovecycling.de" mit „Herz” und vielen nützlichen Themen, Infos, Tipps und Tricks rund um den Hobby- und Jedermann-Radsport ins Leben zu rufen . . . und das alles ohne jegliches finanzielles Interesse! ;-)

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