Das Filmprojekt TRAUMWÄRTS basiert auf der Idee, eines der längsten Radrennen der Welt das Race Across America (RAAM, 4.800km, 30.000 Höhenmeter) zu dokumentieren als Sinnbild für das Erreichen eines persönlichen Traumes: Geographisch definierter Startpunkt, definiertes Ziel. Das Leben richtet sich nur bedingt nach strikten Vorgaben und Drehbüchern.

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Die Dreharbeiten begannen im Frühjahr 2011 in Deutschland und wurden im August 2012 abgeschlossen. Entstanden ist ein authentischer, emotionaler und bewegender Film. TRAUMWÄRTS ist kein Dokumentarfilm im klassischen Sinne, seine Bilder und Sprache sind unerwartet und erfrischend anders: Eine Cross-over-Dokumentation. Er führt die Zuschauer über einen Prolog zur dokumentarischen Seite, die durch künstlerische Szenen, die Protagonisten, Off-Texte gesprochen von Xavier Naidoo und authentische Geschichten eine ganz eigene Dramaturgie erhält. Ein Epilog begleitet die Betrachter aus der Dokumentation in eine emotionale Bilderwelt. TRAUMWÄRTS ist auch ein Musikfilm – die Songs und Tracks begleiten die Bilder und umgekehrt.

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INHALTSANGABE – TRAUMWÄRTS

Jeder Mensch träumt von einem besonderen, einmaligen, unverwechselbaren, sinnerfüllten Leben. Viele unserer Träume werden wahr, indem wir sie wagen und Schritt für Schritt Wirklichkeit werden lassen.

Das „Race across America” (RAAM) ist ein Nonstop-Radrennen quer durch die USA über mehr als 4.800 km durch wechselnde Zeit- und Klimazonen, durch Wüsten, über Berge, mit Zeitlimits für Einzelfahrer und Teams. Gefahren wird Tag und Nacht. Der Triathlet und Ausdauersportler Andreas Niedrig will seinen Traum, das RAAM als Solofahrer zu schaffen, wahr werden lassen. Dieser Traum platzt: zwei Tage vor dem Abflug in die USA verletzt sich Andreas. Seine Betreuer sind schon in den USA und bilden spontan ein Achter-Team, das für ihn an den Start geht. Für diese Fahrer erfüllt sich plötzlich ein Lebenstraum, den sie so gar nicht selbst erträumt hatten.

Der Film zeigt intensive, anregende Bilder von Menschen, Stimmungen und beeindruckende Landschaftspanoramen. Auf dem Weg fließen Gesichter, Geschichten und Sichtweisen von Menschen, Wünschen und Lebensträumen in den dokumentarischen Erzählstrang. TRAUMWÄRTS nimmt die Zuschauer als Beobachter mit und schickt sie auf ihre ganz persönliche Reise.

RAAM

Das Race Across America (RAAM) gilt als das längste und härteste Radrennen der Welt. Dieses Extremradrennen führt nonstop von der West- zur Ostküste der USA. Die ca. 4.800 km lange Strecke führt durch sengende Hitze in der Wüste, über 3.000m hohe Pässe der Rocky Mountains, durch das Monument Valley und die Great Plains im Mittleren Westen. Ziel ist es, die vorgegebene Strecke mit über 30.000 Höhenmetern am schnellsten zu absolvieren. Die Uhr wird nicht angehalten während die FahrerInnen die mehr als 50 Kontrollstellen passieren: Zeitlimit 12 Tage – die Solo-Sieger schaffen die Strecke meist unter 9 Tagen, d.h. täglich etwa 600km auf dem Rad.

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TRAUMWÄRTS – DIE IDEE ZUM FILM

TRAUMWÄRTS möchte zeigen, dass es im Leben immer wieder um Entscheidungen geht. Im Positiven wie auch im Negativen werden Menschen auch in Zukunft Entscheidungen treffen und sich natürlich danach wieder fragen: “War es die richtige Entscheidung?” Nie werden wir wirklich wissen, ob es die richtige oder falsche Wahl war.

  • TRAUMWÄRTS ist ein motivierender Film
  • TRAUMWÄRTS ist ein emotionaler Film
  • TRAUMWÄRTS ist ein Sportfilm der anderen Art
  • TRAUMWÄRTS ist ein Deutsch-Amerikanisches Dokument
  • TRAUMWÄRTS ist eine unerwartete Reise
  • TRAUMWÄRTS ist ein Blumenstrauß menschlicher Wünsche, Träume und Ziele
  • TRAUMWÄRTS lässt uns prüfend in den Spiegel schauen

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TRAUMWÄRTS – DER REGISSEUR

Martin Szafranski, 1958 in Berlin Lankwitz geboren, wurde 1977 in die Deutsche Leichtathletik Nationalmannschaft berufen (Zehnkampf), studierte ab 1978 an der Deutschen Sporthochschule Köln und war parallel in mehreren Theater- und Filmprojekten als Schauspieler und Produktionsassistent aktiv. 1983 arbeitete er für Robert  Wilson, bei der Byrd Hoffmann Foundation in New York und war am American Repertory Theatre in Boston bei R. Wilsons (Wiederaufnahme der Produktion „The CIVIL WARs”) als Schauspieler und Produktionsassistent tätig. 1984 ist er Protagonist im Film „Demokratie des Könnens”, der im Rahmen des kleinen Fernsehspiels im ZDF lief.

1996 war Martin Szafranski in Jochen Ulrichs Produktion „Romeo und Julia” am Theatro del Liceo in Barcelona als Pater Lorenzo zu sehen. Ab 1992 ist er verstärkt im Videobereich mit Schwerpunkt Postproduktion aktiv und 1999 gründet er die MEHRBLICK GmbH in Köln. In zahlreichen Produktionen für Industrie und Fernsehen ist er seither neben der Postproduktion auch im Bereich Ablaufregie, Medienentwicklung, mediale Museumsgestaltung und Regie tätig.

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MARTIN SZAFRANSKI ÜBER TRAUMWÄRTS

Als Andreas Niedrig und Heiner Renneberg mir anboten, das “Abenteuer RAAM” zu dokumentieren, habe ich von Anfang an keine reine Sportdokumentation vor Augen gehabt. Es hat mich viel mehr interessiert “was geht einem bei diesem “Höllenritt“, durch die endlosen Weiten Amerikas, durch den Kopf. Ich habe dieses Radrennen als eine Gelegenheit gesehen, sich über allgemeine menschliche Empfindungen, Gedanken zu machen. Wie gehe ich mit schwierigen Situationen um, was bedeutet Euphorie und Leidenschaft, was – und wie wichtig – sind meine Wünsche, Träume und Ziele. Es ging mir um eine 2. Ebene, eine Art Kopfkino, inszenierte Metaphern, die während des Rennens durch Andreas Kopf schwirren.

Für mich ist Sport Sinnbild für Hoffnung, Spaß, Liebe, Leid und Leidenschaft und Ausdruck von Optimismus, all das, was auch das Leben ausmacht – und somit ideal mit einer solchen Ebene zu verknüpfen ist. Eine Hommage ans Leben und träumen. Mit dieser Grundidee in der Tasche haben wir in Deutschland und gut eine Woche vor Rennstart in den USA angefangen, Material zu sammeln. Als unsere Träume in dem Moment zerplatzten, als Heiner mich 5 Tage vor dem Start anrief und von Andreas Unfall erzählte, war das eine unfassbare Situation für uns. Bei genauer Betrachtung war es aber auch eine sehr menschlich, emotionale Situation, die irgendwie in unser Konzept passte. Es dauerte genau eine amerikanische Nacht bzw. einen Tag in Deutschland, bis unser Plan B feststand.

Unser Filmprojekt wurde zur eigenen Metapher – wie geht man mit solchen Rückschlägen um und vor allem, wie geht ein Andreas Niedrig mit solch einer Situation um. Der Film wurde anders, war aber gar nicht so weit entfernt von unserer Grundidee. Es ist mir sehr bewusst, dass die Energieleistung, die folgte ohne dieses Team nicht denkbar gewesen wäre. Nicht nur mit Andreas Niedrig und Heiner Renneberg habe ich zwei Partner, die den Kopf immer oben behalten und nach vorn gucken. Auch das gesamte Team, während der Dreharbeiten und auch bei der Postproduktion, sind Menschen, die mit der wunderbaren Gabe ausgestattet sind, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. All diese Menschen erzeugten genau die optimistische Stimmung, die notwendig war, um aus diesem mehr oder weniger zufälligen und einer gewissen Intuition folgenden Projekt, einen Film werden zu lassen.

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STEPHAN RASSMANN – REGIEASSISTENZ

Besonders reizvoll an der Filmarbeit war für mich, aus etwas fast schon Ausgeträumtem, einem großen Fundus von Bildsequenzen, doch noch einen Traum zu gestalten: Erstens einen in sich stimmigen Film mit Linie(n). Zweitens die Bildinhalte und Aussagen erweitern, weg von einem reinen Sport-Nischenfilm hin zu einem viel weiter greifenden mitmenschlichen. Auch durch die Off-Sprechertexte wollte ich eine Metaebene hinein weben, die den Bildern und Szenenübergängen eine noch stärkere Intensität und Tiefe verleiht: sowohl bild-assoziativ und metaphorisch, als auch psychologisch. Meine Intention war es, klar und trotzdem ein Stück weit „poetisch“ zu formulieren und jede „esoterische“ bzw. pseudo-tiefsinnige Stilistik ebenso zu vermeiden wie den Zeigefinger oder eine dramatisierende Betroffenheit. Sehr schön war es für mich das „Endprodukt“ zu sehen und wie viel von der positiven, intensiven Miteinander-Arbeitsatmosphäre zwischen Martin und mir – sowohl direkt sichtbar als auch indirekt-unmerklich, aber deutlich spürbar – (als „Team-Arbeit“) in den Film eingeflossen ist.

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ANDREAS NIEDRIG – DIE PERSON

Seit 1993 ist Andreas Niedrig Hochleistungssportler und arbeitet seit 2000 als Referent an verschiedenen Präventiv- und Motivationsprojekten. Seine Lebensgeschichte erschien als Buch unter dem Titel „Vom Junkie zum Ironman“. Die Verfilmung seiner Lebensgeschichte kam 2008 in Deutschland in die Kinos (Lauf um Dein Leben – Vom Junkie zum Ironman). Im gleichen Jahr folgte sein zweites Buch: „Motivation Kompakt – Das Prinzip Zukunft“. Andreas Niedrig zeigt anhand eigener Erlebnisse, anschaulich und nachhaltig, wie man lösungsorientiert Krisen meistern kann. Sein Motto: „Man kann vielleicht nicht alles schaffen, aber fast alles, wenn man es wirklich will und an sich glaubt.“ TUN – nicht unnötig trödeln.

Es ist ihm ein Anliegen, verschiedenen Projekten in Schulen und Ausbildungsstätten, aber auch in Therapiestätten und Justizvollzugsanstalten, seine Unterstützung anzubieten. Als Redner bei Unternehmen spricht Andreas Niedrig über die Themen Zielerreichung, Empowerment, Lebensbalance und Krisenmanagement: „Wer sagt, dass das Leben immer leicht sein muss“- egal, ob Wirtschaftskrisen oder persönliche Tiefschläge; es geht immer wieder darum, auch aus schwierigen Situationen das Beste zu machen. Diese Einstellung und aktive Hilfestellungen möchte Andreas Niedrig zusammen mit Martin Szafranski und Dr. Heiner Renneberg mit dem Projekt „TRAUMWÄRTS“ vermitteln.

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TRAUMWÄRTS – DIE PROJEKTE

TRAUMWÄRTS ist:

  • ein dokumentarischer Kinofilm „Traumwärts“
  • eine Community – Online Coaching-Zielerreichung (Beta-Version www.traumwärts.de)
  • ein Buch „Traumwärts“

TRAUMWÄRTS möchte auf emotionale Weise Menschen anregen und unterstützen, persönliche Wünsche, Träume und Ziele umzusetzen. In Veranstaltungen mit Schülern, an Universitäten und bei Sportvereinen erreicht Andreas Niedrig direkt und persönlich jährlich mehrere tausend Menschen.

Homepage Andreas Niedrig www.andreas-niedrig.com / www.facebook.com/traumwaerts
Wikipedia-Link http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Niedrig

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