Zuerst war es nur ein schnell dahin gesagter Spruch: Auf die Frage eines Journalisten, wie er es immer schaffe, sich in den Rennen dermaßen zu quälen, antwortete der Berliner Radprofi Jens Voigt 2008: „In den schweren Momenten sage ich mir selbst immer: Shut up legs! Do what I tell you. “ Diese Selbstmotivation ist mittlerweile zum geflügelten Wort, zur Marke Jens Voigt und nun auch zum Titel dieser Sportler-Biografie geworden.

Jens Voigt, einer der populärsten Radprofis Deutschlands, zieht in dieser Autobiografie Bilanz über 18 Jahre Rennradsport – von seinen Kindheitstagen in der DDR bis zu seinem Rücktritt als Profi 2014. Voigt, aufgrund seiner geradlinigen Art auf und neben dem Rennrad sowohl im Peloton als auch bei Zuschauern und Medien stets hoch angesehen, gibt tiefe Einblicke in die Welt des Profi-Radsports, beleuchtet sowohl die Höhen der Siege als auch die Tiefen bei Niederlagen, Stürzen oder Doping-Skandalen.

Eine Biografie voller Insider-Wissen, mit ruhiger Ernsthaftigkeit aber auch dem selbstironischen Charme des so beliebten Ex-Profis.

Der Radsport gehört zu den populärsten Sportarten. Daran haben auch die Betrugsversuche per Doping nichts ändern können. Was macht diesen Sport so beliebt? Der beinharte Kampf Mann gegen Mann auf dem Asphalt. Und so sympathische Typen wie Jens Voigt

„Shut Up Legs“: Unter diesem Titel legt Jens Voigt (assistiert von Fotograf und Autor James Startt) im Delius Klasing Verlag eine beinharte Bilanz seiner Profijahre als Matador auf dem Rennrad vor. „Shut up legs! Do what I tell you!“ So lautete das Mantra des Radathleten, das er sich selbst zurief, wenn die Schmerzen wieder einmal übergroß wurden. „Schnauze, ihr Beine! Macht gefälligst, was ich will!“ Kernig, konsequent, knallhart gegen sich selbst: Das macht die großen Sportler aus. Doch nicht jeder kann davon so fesselnd erzählen wie Voigt.

Höchstpersönliche Einblicke hinter die Kulissen des großen Radsport-Zirkus bietet dieser Erinnerungsband. Jens Voigt war ja überall dabei: Tour de France (17-mal), Deutschland-Tour (zwei Erfolge), Polen-Rundfahrt (ein Sieg), Giro d’Italia (natürlich). Seine Karriere begann mit einem Sieg bei der Friedensfahrt und sie endete mit dem Stundenweltrekord. In über zwanzig aktiven Jahren hat er sie alle kennengelernt, die Klassiker unter den Strecken − und unter den Sportlern. Dem umstrittensten von allen widmet Voigt ein eigenes Kapitel: Lance Armstrong: „Aber der Teufel ist er auch nicht“. Um Doping (Festina, Operación Puerto) geht es. Um Stürze, um Zweifel und das einsame Leben aus dem Koffer. Und um die Teams, für die er geradelt ist und für die er nicht immer, aber immer wieder, gesiegt hat.

Als Sportler hat Jens Voigt nie etwas anbrennen lassen. Ein Angreifer war er, ein Ausreißer, auch wenn dies als selbstmörderisch galt. „Aber wenn jeder so denken würde, wäre der Radsport nur noch langweilig.“ Dafür, dass es nie langweilig wird, sorgen auch die tollen Fotos in diesem Buch. Und die knackige Sprache, mit der Jens Voigt die Legende Jens Voigt frisch hält. Seine Wünsche für die Zukunft? Teamdirektor werden. Und Großvater.

Jens_Voigt_Shut_Up_Legs_300dpi_CoverJens Voigt / James Startt
„Shut Up Legs“
Meine Profijahre
284 Seiten, 32 Farb- und 18 S/W-Fotos, Format 14,5 x 22 cm
gebunden mit Schutzumschlag
Euro (D) 22,90 / Euro (A) 23,60
(ISBN 978-3-667-10708-4)
Bestellmöglichkeit:
Delius Klasing Verlag, Bielefeld

Eine Leseprobe findet Ihr hier:
Shut-up-Legs-Leseprobe (PDF)

. . . oder bei AMAZON bestellen unter:

. . . oder erhältlich im Buchhandel vor Ort oder unter der Hotline (0521) 559 955.

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