Die Tour de France ist das bedeutendste Radrennen der Welt. Jahr für Jahr kämpfen die besten Fahrer der Welt um die prestigeträchtigen farblichen Trikots. Die Tour gehört zu den größten Sporthighlights des Sommers. Dementsprechend hoch ist das Interesse von Zuschauern und Medien. In diesem Jahr findet die 105. Auflage des Rennens statt.

Die Tour de France gehört in jedem Sommer zu den Pflichtterminen der Sportfans. Trotz großer Doping-Probleme im Radsport in Vergangenheit und Gegenwart – das Rennen durch Frankreich und das nahe Ausland hat kaum etwas von seinem Glanz eingebüßt. Menschen, die sich im ganzen Jahr nicht für den Radsport interessieren, verfolgen gespannt die Kämpfe um den Gesamtsieg, die Berg- und Sprintwertung.

In diesem Jahr findet das Rennen vom 07. bis zum 29. Juli statt. Auf 22 Teams mit insgesamt 198 Fahrern warten 21 Etappen mit einer Gesamtlänge von 3.329 Kilometern. Der Startschuss fällt in Vendée, 22 Tage später bildet die berühmte Champs Elysees den passenden Rahmen für die letzten zu absolvierenden Kilometer.

11 Deutsche kämpfen
um gute Resultate

11 deutsche Fahrer nehmen die Tour de France 2018 in Angriff. Mit vier Fahrern stellt das Team Katusha-Alpecin dabei das größte Kontingent. Die deutschen Teams Sunweb und Bora-hansgrohe schicken zusammen nur drei deutsche Fahrer ins Rennen. Alle haben das gleiche Ziel: Ankommen mit einem möglichst guten Ergebnis – egal, ob jetzt der Fokus auf die Gesamtzeit, den Berg- oder den Sprintetappen liegt.

2017 gewannen deutsche Fahrer insgesamt 5 Etappen. In den vergangenen Jahren waren nur die Touren 2014 (7 Etappen-Siege) sowie 2013 und 2015 (je 6) aus deutscher Sicht erfolgreicher. Die größten Hoffnungen ruhen dabei auf Marcel Kittel, der mit insgesamt 14 Tagessiegen der erfolgreichste deutsche Etappen-Jäger auf der großen Schleife ist.

Cavendish jagt
Allzeit-Rekord

Über 14 Etappensiege kann Mark Cavendish nur müde lächeln. Satte 30-mal raste der Australier bei einer Tour-Etappe bereits als erster über die Ziellinie. Ihm fehlen „nur“ noch vier Siege, dann hätte er mit Rekordhalter Eddy Merckx gleichgezogen. Das ist allerdings leichter gesagt als getan. Der 34-Jährige hatte in der jüngeren Vergangenheit mit mehreren Stürzen zu kämpfen und gewann seit 2015 nur eine einzige Etappe bei der Tour de France.

Mit dem Gelben Trikot wird Cavendish wohl ebenso wenig zu tun haben wie die deutschen Fahrer. Als Favoriten auf den Gesamtsieg gelten in diesem Jahr Titelverteidiger Chris Froome, Richie Porte und Mikel Landa. Aus deutscher Sicht wäre es bereits ein Erfolg, wenn sich ein deutscher Fahrer einmal das Gelbe Trikot überstreifen könnte. Tony Martin fuhr in seiner Karriere bereits drei Tage in Gelb und ist damit der erfolgreichste Deutsche im aktuellen Teilnehmerfeld.

Sportingbet hat zu dem Thema Tour de France eine sehr informative Grafik erstellt, die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

Auf diesen Etappen
könnte es
deutsche Siege geben

Auch wenn es am Ende erneut keinen deutschen Gesamtsieger geben wird – das schaffte bislang einzig und allein Jan Ullrich 1998 – rechnen sich die Fahrer trotzdem gute Chancen auf Etappensiege aus. Marcel Kittel und Andre Greipel werden gute Aussichten auf den Massensprint-Etappen (1, 2, 4, 7, 8, 18 und 21) eingeräumt. Beide Sprinter wollen natürlich wieder eine gute Rolle im Kampf um das Grüne Trikot spielen. Besonders Kittel gilt hier als aussichtsreicher Kandidat.

John Degenkolb hat als großes Ziel seinen ersten Etappensieg bei der Tour ausgegeben. Das blieb ihm bislang bei fünf Teilnahmen verwehrt. Sein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Etappe neun. Dann geht es über das berüchtigte Kopfsteinpflaster von Roubaix. Bereits 2013 gewann er den Radsportklassiker Paris – Roubaix und fühlt sich auf dem schwerbefahrenden Untergrund sichtlich wohl. Ein Sieg des 29-Jährigen wäre auf diesem Streckenabschnitt keine große Überraschung. Zu guter Letzt ruhen beim Zeitfahren die Hoffnungen auf Tony Martin. Auf der 20. Etappe hat er die Möglichkeit auf den obersten Podestplatz.

Quelle: Sportingbet

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