Was wäre der Radsport nur ohne die vielen tausend Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sich jedes Wochenende auf den Weg machen, um an diversen Rennen, RTFs oder Marathons teilzunehmen? Natürlich wäre das nur sehr schwer vorstellbar, aber was ist mit den Menschen im Hintergrund, die, die uns Radsportlern das erst ermöglichen? Die dafür Sorge tragen, das solche Veranstaltungen erst stattfinden können. Die sich meist ehrenamtlich um die Organisation, Planung, Vermarktung, Startnummernausgabe, Verpflegung, Streckenkontrolle, Zeitnahme, medizinische Betreuung und vielen anderen Aufgaben kümmern. Und dann gibt es noch die Menschen, die das ganze für uns auch noch pressetechnisch aufbereiten und auf allen Kanälen in vielen tollen Renn- und Erlebnisberichten veröffentlichen. Und ganz zum Schluß kommt natürlich noch mit das Wichtigste: das fotografische Festhalten dieser tollen Momente im Leben von uns Radsportlern.

Was wären die vielen Facebook-Profile, Teamwebseiten und Onlinemagazine nur ohne Fotos? Wir können und möchten uns das nicht vorstellen. Wer schaut sich nicht gerne die Bilder von sich und anderen Gleichgesinnten an, die uns beim gemeinsamen Hobby, dem Radsport, zeigen. Die Bilder, die wir dann auch in weiter Zukunft noch vorholen können und uns gerne an die schönen Momente unserer “Karriere” zurückerinnern und davon berichten können. Aber wer sind die Menschen, die diese schönen Momente im Bild festhalten?

Wir von ilovecycling.de möchten uns an dieser Stelle, einem dieser Menschen (stellvertretend für viel andere Fotografen) besonders widmen. Er ist für uns nicht mehr aus der Jedermannszene wegzudenken. Alle kennen diesen sympathischen und zurückhaltenden Fotografen nur zu gut, die Rede ist von Markus Stera, der viele tausend Kilometer im Auto und viele Stunden an der Strecke im Jahr investiert, damit solche Momente unseres Radsportlebens festgehalten werden . . . und das ganze noch ehrenamtlich ausführt und aus eigener Tasche finanziert.

ilovecycling.de möchte Euch Markus Stera näher vorstellen und damit auch einmal ins Rampenlicht rücken . . . obwohl ihm das nicht wirklich gefällt und er sich lange vor diesem Interview gedrückt hat. Letztendlich ist es mir dann doch gelungen ihm ein paar Fragen zu stellen und auch Antworten zu bekommen, die den Menschen hinter der Kamera “noch” sympathischer werden lassen.

Viel Spaß wünscht Euch Jörg Lachmann (Herausgeber ilovecycling.de)

 

INTERVIEW MIT MARKUS STERA

ilovecycling.de: Stell Dich bitte kurz selber vor:

Markus Stera: Muss ich das Alter auch angeben? 😉
Na gut, kurz und knapp: Markus Stera aus Recklinghausen, 39 Jahre alt. Verheiratet mit Daniela Stera. Keine Kinder, 5 Rennräder… 😉 Mehr erfahrt Ihr im Laufe des Interviews.

ilovecycling.de: Wie lange bist Du schon fotografisch unterwegs:

Markus Stera: Seit ich zurückdenken kann, hat mich die Fotografie, speziell bei Sportveranstaltungen, ganz früher beim Tennis, sehr fasziniert. Es fing mit Polaroid an, weil die Fotos nach kurzer Zeit entwickelt waren und hat sich im Laufe der Jahre immer gesteigert, habe mich immer tiefer mit dem Thema auseinandergesetzt, Foto-Zeitschriften gewälzt, Fotokurse besucht. Die Kameras und Objektive wurden auch besser und größer, wobei das allein nicht ein gutes Sportfoto ausmacht und garantiert.

ilovecycling.de: Wie bist Du zur Sportfotografie und zum German Cycling Cup gekommen und was fasziniert Dich dabei?

Markus Stera: Zum GCC bin ich in erster Linie durch meine Frau Daniela gekommen, die seit Jahren Rad fährt. Bei einem Rennen bin ich mit Wolfgang Schaaf vom Challenge-Magazin ins Gespräch gekommen, und so folgte ab da mein Einsatz für das Magazin. Einige Zeit später auch die Zusammenarbeit mit Bernd Schwarz vom GCC, sowie mittlerweile auch mit vielen Teams und jetzt natürlich auch mit ilovecycling.de.

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ilovecycling.de: Ist Begeisterung für den Radsport eine wichtige Voraussetzung?

Markus Stera: Ja, auf jeden Fall! Ich finde die Rennen spannender als jedes Bundesligaspiel! Wenn die Fahrer zufrieden ins Ziel kommen, dann steckt mich diese Begeisterung sofort an! Ohne diesen Spaß würde es wohl auch niemand aushalten, ganze Tage freiwillig im Regen stehend zu verbringen… 😉

ilovecycling.de: Darf ich nachfragen, was Dein “eigentlicher” Beruf ist?

Markus Stera: Betriebsleiter in einem kleineren Automobilzulieferer in Recklinghausen mit einer Niederlassung in Asien.

ilovecycling.de: Welche Grundausstattung sollte man für die Sportfotografie haben? Mit wie vielen Kameras bist Du in der Regel vor Ort?

Markus Stera: Meistens u.a. mit 2 Kameras, 4 Objektiven, einem Laptop und immer größeren Speicherkarten.

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ilovecycling.de: Auf was muss man bei der Sportfotografie besonders achten?

Markus Stera: Auf die besonderen Momente, auf die richtige Einstellung der Kamera, vor allem, wenn sich die Witterungsverhältnisse alle 2 Minuten ändern, oder bei Regen/Hagel wie fast immer bei Rund um Köln. Wichtig ist mir vor allem, dass jeder Fahrer bei veröffentlichten Fotos gut aussieht.

ilovecycling.de: Gibt es auch Shootings von anderen Sportarten, oder sagst du von vornherein, dass du nur Radsportfotografie machst?

Markus Stera: Da ich dem Radsport verfallen bin, gibt es sonst nur noch Shootings für/von z.B.: Boutiquen oder Kosmetikstudios.

ilovecycling.de: Gibt es eine(n) Fahrer(in), welche(n) du besonders gerne fotografierst und wenn ja, warum?

Markus Stera: Grundsätzlich fotografiere ich alle Fahrer gerne, soviele wie möglich, weil ich möchte, dass sie sich über schöne Fotos freuen! Ist natürlich fantastisch, wenn so viele Fahrer dein Bild als Profilbild bei Facebook haben. Das bedeutet für mich: Mission erfüllt, gute Fotos abgeliefert. Natürlich gibt es Fahrer wie Jonas Leefmann, der in den letzten Jahren zu einem echten Freund geworden ist, den ich gerne fotografiere und mit seinen Eltern mitzittere. Auch der Kampf um das gelbe Trikot um Marek, Daniel, Friedrich, Sandro & Co., der meistens im Ziel-Sprint endet, macht richtig viel Spaß! Sehr, sehr viel Spaß hat mir das Shooting vom Team Drinkuth Multipower im April gemacht, wo wir alle sehr viel gelacht haben und dabei wirklich tolle Fotos entstanden sind.

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ilovecycling.de: Gibt es jemand, denn du unbedingt mal fotografieren möchtest?

Markus Stera: Ja! Ich ärgere mich! Als es in der Dortmunder Westfalenhalle noch die Sixdays gab, waren Daniela und ich bei jedem Rennen dabei, um unseren Star, Erik Zabel, anzufeuern. Leider hatte ich damals noch kein gutes Material. Das hätten so tolle, emotionale Fotos werden können! Erik Zabel in Action. Das wäre nochmal mein Traum.

ilovecycling.de: Was macht den Reiz aus, bewegliche Objekte zu knipsen?

Markus Stera: Die Herausforderung, besonders attraktive Momente von beweglichen Objekten, auch oder vor allem auch bei schlechten Wetterverhältnissen, festzuhalten. Für mich oft der Moment, wo die Fahrer auf Dich zukommen und Du irgendwann von der Strecke wegrennen mußt.

ilovecycling.de: Was ist für dich das perfekte Bild?

Markus Stera: Gibt es das perfekte Bild? Jeder hat einen anderen Blickwinkel auf Fotos.

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ilovecycling.de: Gibt es andere Sportfotografen, die du bewunderst oder die ein Vorbild für dich sind?

Markus Stera: Natürlich Hennes Roth, dessen Arbeit ich seit Jahrzehnten, nicht nur beim Radsport, verfolgt habe.

ilovecycling.de: Heutzutage werden ja viele Bilder am PC bearbeitet. Was bearbeitest du an deinen Bildern bzw. wie stark?

Markus Stera: Aus Zeitgründen mache ich dies nur noch im Notfall, z.B. etwas nachschärfen. Man muss hierzu sagen, entweder hat man ein gutes Foto geschossen . . . oder eben nicht.

ilovecycling.de: Was kannst du uns sonst noch aus dem Leben eines Sportfotografen erzählen?

Markus Stera: Fast jedes Wochenende stehe ich an und teilweise auf der Strecke in ganz Deutschland und freue mich sehr, hunderte von Fahrern, sowie deren Angehörige, Rennen für Rennen wiederzutreffen und gleichzeitig beim Fotografieren anzufeuern. Werde bei jedem Rennen gefragt, ob ich einfach irgendwelche Namen rufe, oder ob ich die Fahrer tatsächlich kenne.

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ilovecycling.de: Gab es schon brenzlige Situationen an der Strecke beim Fotografieren?

Markus Stera: Oh ja, letztes Jahr in Münster z.B. wurde, wie bei Profirennen üblich, eine Abgrenzungzone für Fotografen hinter der Ziellinie gesprüht, das hat leider nicht ganz geklappt, da musste ich über das Gitter springen als die Fahrer auf mich zukamen.

ilovecycling.de: Wie ist das Verhältnis der Kollegen an der Strecke untereinander? Wird auch schon mal mit Ellenbogen ums beste Motiv gekämpft?

Markus Stera: Mittlerweile kennt man sich und hat Spaß miteinander! Ansonsten bin ich immer lieber zu früh da, dann brauche ich meine Ellenbogen nicht einzusetzen.

ilovecycling.de: Wenn jetzt jemand Interesse an der Sportfotografie hat, sich aber noch vor den Ausgaben scheut, kann man eine handelsübliche Digitalkamera als Einstieg für die Sportfotografie nutzen?

Markus Stera: Schon handelsübliche Bridge-Kameras reichen für den Einstieg aus! Die Kameras sollten schnell auslösen können und einen guten Zoom haben.

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ilovecycling.de: Welches ist Deine persönliche Lieblingsveranstaltung und bei welcher Veranstaltung würdest Du gerne mal als Fotograf vor Ort sein?

Markus Stera: Jeder träumt vermutlich davon, einmal bei den ganz großen Rennen dabei zu sein: WM, Olympia, Tour de France. Das wäre ein Traum! Die letzten zwei Jahre waren wir live bei der DM dabei. Das ist eine unglaubliche Stimmung. Lieblingsrennen? Für die Fotografen und Angehörigen sind Rundkurse natürlich super, weil die Sportler da mehrfach vorbeikommen. Spielt das Wetter noch mit – perfekt!!! Den Münsterland-Giro finde ich auch klasse. Zum Einen weil es für uns ein Heimspiel ist, zum Anderen ist die Stimmung dort ganz anders, weil es das letzte Rennen der Saison ist. Man spürt die Erleichterung, die Fahrer sind gelassener, wollen nicht so schnell heim wie sonst. Ja, ein bisschen Wehmut ist auch immer dabei, bevor es in die lange Winterpause geht! Auf den Mecklenburg-Giro freue ich mich ebenfalls ganz besonders, da dieses Rennen so liebevoll und durchdacht organisiert ist und das Wohl der Fahrer im Vordergrund steht.

ilovecycling.de: Was sollte ein Sportfotograf festhalten, welche Motive und Bilder sucht er?

Markus Stera: Emotionen! Wenn ich diese Momente auf meinen Bildern festhalten kann, erinnern sich die Fahrer noch Jahre später daran! Aber auch der Blick fürs Detail. So fotografiere ich auch gerne schöne Dinge abseits der Rennstrecke: die Pokale, Kinder, die ihre Eltern anfeuern und natürlich meine lieben Kollegen!

ilovecycling.de: Welche Unterschiede bestehen zwischen Sportfotografie und “normaler” Fotografie?

Markus Stera: Es ist alles so vertraut im Radsport. Die Sportler kennen mich, ich kenne sie, einen Großteil davon sogar mit Namen. Wir kennen die Rennen, die besten Plätze für die Fotos, die Veranstalter. Das alles macht es so leicht und macht den Spaß aus. Ein bisschen Action muss auch immer sein. Unbewegte Bilder langweilen mich schnell.

ilovecycling.de: Gibt es ein Foto, das Du als dein bestes Sportfoto einschätzt?

Markus Stera: Fotografiere gerne die Zielsprints, aber auch alle anderen Emotionen während eines Radrennens, siehe Beispielfotos. Hoffe, dass die meisten veröffentlichten Bilder als gut gesehen werden.

 

Wir danken Markus an dieser Stelle sehr, dass er uns Rede und Antwort gestanden hat, dabei wollten wir es aber nicht belassen und haben einmal in der großen Radsportfamilie um Statements gebeten. Das möchten wir unseren Lesern und auch Markus natürlich nicht vorenthalten. Aber lest selbst:

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STATEMENTS AUS DER
GROSSEN RADSPORTFAMILIE

Bernd Schwarz:
“Wir vom German Cycling Cup sind Markus natürlich sehr dankbar für seine tollen und teilweise emotionalen Fotos. Er ist in den letzten Jahren ein wichtiger Bestandteil des GCC geworden und kaum noch wegzudenken. An dieser Stelle möchte auch ich mich ausdrücklich im Namen des GCC und den Veranstaltern bei ihm für sein vorbildliches Engagement bedanken und hoffe auf viele weitere tolle Bilder von ihm in den nächsten Jahren.”

Holger Kremers:
“Markus ist ein nicht nur äußerst zuverlässiger, sondern auch noch ein sehr sympathischer Mensch, der seine Freizeit und sein gutes Auge dem Radsport schenkt. Und das wo er selber eigentlich Tennisspieler ist! Ich freu mich immer wieder Markus an den Rennstrecken zu treffen, nicht nur weil ich weiß, das an diesem Tag die Sportler wieder mit tollen Bildern rechnen können!”

Marc Loew:
“Markus ist ein echt genialer Fotograf, hat seine Linse immer zur richtigen Zeit und am richtigen Ort. Unwahrscheinlich freundlich und herzlich und man sieht ihm die Freude an seinem Hobby/Job an. Er ist auch sehr fürsorglich, offen und ehrlich.”

Christian Müller:
“Markus ist schon ein echt feiner Kerl und ein super Fotograf noch dazu. Er ist einfach mit der gleichen Passion wie die Renner selbst dabei und das sieht man in den Bildern. GCC ohne Markus fast nicht vorstellbar.”

Katharina Venjakob:
“Markus hat das perfekte Auge und immer zum passenden Zeitpunkt den Finger auf dem Auslöser. Er begeistert die GCC-Familie nicht nur mit seinen tollen Fotos. Auch für den ein oder anderen Schnack ist er immer gerne zu haben. Wir können froh sein, so einen netten und motivieren Menschen unter uns haben. Danke für die tollen Aufnahmen Markus. Mach weiter so.”

Friedrich Schweizer:
“Was gibt es schöneres als entscheidende Momente und schöne Rennpassagen auf Bildern auch nach dem Rennen sehen zu können. Der Fotograf, der diesen Job im German Cycling Cup übernimmt ist Markus Stera. Man sieht ihn stets gut gelaunt und mit seiner Kamera bewaffnet am Strassenrand, Egal bei welchem Wetter, steht, kniet und liegt er auf dem Asphalt um den besten Blickwinkel unseres Rennens festzuhalten. Die Dankbarkeit des Fahrerfeldes für sein Schaffen kann man in den sozialen Netzen und auch live am Rennort spüren. Vielen Dank Markus für deine tolle Arbeit.”

Armin Praml:
“Markus ein immer freundlicher, gutgelaunter Mensch den man gerne trifft.
Tolle Fotos. Noch bevor man selber von den Rennen zu Hause ist, hat er sie bereits geschickt.”

Nico Wernicke:
“Er fängt schöne Momente in Bildern ein . . . ist meist hautnah bei den rennentscheidenden Situationen dabei. Macht einfach Spaß, seine Bilder anzuschauen. Auch wenn ich nicht mehr mit dabei bin.”

Pascal Hanhart:
“Markus ist immer mittendrin statt nur dabei, gut gelaunt und schießt einfach die besten Bilder in und aus jeder Lage.”

Carmen Burmeister:
“Markus gehört zu den Ersten, die am Veranstaltunggelände eintreffen, und verlässt es auch erst, wenn wir schon alle auf dem Heimweg sind. Meistens bekommen wir noch erste Fotos zugeschickt, wenn wir nach langer Heimfahrt zu Hause erschöpft im Bett liegen. Ich habe niemals ein Meckern gehört, ganz im Gegenteil. Markus macht das alles mit einem Lächeln und absoluter Leidenschaft. Ein wirklich großartiger und positiver Mensch!”

Manuela Freund:
“Ich kenne Markus nur gut gelaunt und weiß seine tollen Bilder als “Radsport-Oma” zu schätzen. Wenn ich bedenke, wie wenige Fotos ich aus meiner aktiven Zeit habe, bin ich froh, von den GCC-Rennen so viele schöne Erinnerungen zu haben. Und . . . er bemüht sich, jeden Sonderwunsch zu erfüllen. Für mich die Nr. 1 und gemeinsam mit Wolfgang ein unschlagbares Team.”

Franco Adamo:
“Der Markus Stera ist ein sehr freundlich zuvorkommender Mensch, der mit seinen Bilder vor Ort die Veranstaltung dem Leser und Teilnehmern danach sehr nahe bringen kann. Einer der seine Freizeit für tolle Bilder opfert. Ohne seine Bilder hätten die ganzen Webseiten sicherlich nicht diese Vielfalt und das gleiche gilt auch auf Facebook.”

Marek Bosniatzki:
“Ist ein ganz netter Mensch der immer freundlich ist und einem die Daumen drückt. Macht die besten Fotos in der Szene und lebt für das was er macht.”

Daniel Knyss:
“Hilfsbereit, nett, freundlich und rasendschell hat er die Bilder online.
– Tolle Rennbilder, die er den Jedermännern zur Verfügung stellt.
– Da hat „Sportograf” mit aufgestellten Fotokameras keine Chance.”

Rene Haber:
“Ja was wäre die GCC Familie ohne Markus er fängt mit seiner Kamera die schönsten Momente ein für die wir im Renntunnel kein Auge haben und zeigt uns damit, warum es so schön ist Rennrad zu fahren. Ich persönlich freue mich immer ihn zu sehen, denn er ist ein toller Typ und der Erste, der dich nach einem harten Rennen am Zielstrich zum Lächeln bringt.”

Stefan Räth:
“Markus bringt einen selbst in den härtesten Situationen zum Lächeln. Er fängt Momente in Bildern ein, an die ich mich immer wieder gerne erinnern werde. Danke für Deine tolle Arbeit!”

Patrick Hanhart:
“Ja was fällt mir spontan zu Markus ein: Der Mann mit der Kamera der immer den perfekten Moment in Bildern festhält:).. Im und auch abseits der Strecke.”

Robert Gebauer:
“Wir kennen uns gar nicht gut und trotzdem hat er uns von der ersten anfrage nach bildern immer schöne, tolle Bilder zur Verfügung gestellt. Damit macht er die Jedermann Szene ein stückweit besonders!”

Ole Ternes:
“Danke Markus. Das ganze grenzt an Hennes Roth Niveau – Immer und überall dabei und sofort sind Bilder in Echtzeit verfügbar. Und wichtig – Immer GUTE LAUNE.”

Rene Conca:
The Godfather of Photograpy (so hat ihn vor Kurzem mal der Teamchef gennant). Markus Stera . . . haben wir vom Team Drinkuth-Multipower durch seine Frau Daniela kennengelernt. Wir schätzen ihn als Mensch sehr. Er ist seit 3 Jahren ein wichtiger Wegbegleiter für unser Team und ein echter Freund. Er hat stets ein offenes Ohr für uns und bietet oft seine Hilfe an.”

Jonas Leefmann:
“Ich darf mich glücklich schätzen den Menschen hinter der Kamera als Freund gewonnen und kennengelernt zu haben. Dadurch ist es für mich etwas sehr besonderes auf ein Ziel zuzufahren, wo ich weiß, das Markus hinter der Linse die gleiche Aufregung und Freude verspürt, wie ich selbst. Das macht gerade viele Bilder für mich erst recht besonders. Markus gelingt es die Emotionen unseres Sports, gleich ob Platz 1 oder 3 oder 100, einzufangen und für uns zu konservieren – den zugegeben, wir opfern doch viel von unserer Freizeit und ein tolles Bild am nächsten Tag im Emailfach oder auf der verschiedenen Webseiten versüßt die Erinnerung, die über den Schmerz, die Erschöpfung und den betriebenen Aufwand triumphiert.”

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DAS LETZTE WORT HAT SEINE FRAU DANIELA

Daniela Stera:
“Ich fange mal damit an, was man sonst nicht macht. Ich verrate Markus Erfolgsgeheimnis. Markus war in den letzten 3 bis 4 Jahren immer mit zu den Rennen unterwegs. GCC, aber auch Hobbyrennen, Zeitfahrserien usw. Er bekam Anfragen für Teamtreffen oder Radproduktehersteller. Dadurch hat er sich in den letzten Jahren ein extrem großes Netzwerk aufgebaut und ist im Jedermannbereich überall bekannt und beliebt. Und genau DAS ist auch sein Erfolgsrezept! Wenn man in die Augen der Sportler schaut, die Markus fotografiert, sieht man wer hinter der Kamera steht! Das gilt natürlich nicht für Action-Fotos, sondern für Teambilder, Portraits usw.

Es ist ein großer Unterschied, ob jemand Bekanntes hinter der Kamera steht, oder irgendein “Sportograf”. Die Leute vertrauen Markus, jeder kennt ihn, liebt seine Bilder und freut sich, ihn zu sehen. Und genau das drücken seine Fotos aus: sie spiegeln genau das wieder, was Markus dem Rennsport gibt: Emotionen, Lebensfreude und die Leidenschaft für’s Radfahren. Jeder kann die Schnappschüsse ganz entspannt machen lassen, denn Markus ist Perfektionist. Niemals würde er ein Foto veröffentlichen, das unvorteilhaft, unscharf oder unvollständig ist! Ihm ist immer wichtig, dass die Fahrer mit den Fotos nicht nur zufrieden, sondern davon begeistert sind! Deswegen sitzt er die Nächte nach den Rennen oft noch stundenlang am PC und versorgt alle Fahrerinnen und Fahrer mit seinen Schnappschüssen.

Wichtig dabei ist ihm, dass alles zeitnah passiert und er jeden berücksichtigt. Nicht nur die großen Teams, die die Bilder für ihre Magazine benötigen, sondern auch die Fahrerin, die als letztes über die Ziellinie rollt! Völlig selbstverständlich feuert er die Fahrer bei den Rennen mit Namen an, denn er kennt sie alle und bekommt dafür nicht selten anerkennende Blicke und Nachfragen von anderen “Sportografen”.

Warum er das tut? Weil es ihn glücklich macht, andere glücklich zu machen. So oft wurde ihm schon empfohlen, das Ganze als Nebenjob zu machen. Allerdings lehnt er das vehement ab! Viel wichtiger ist ihm der Spaß und sind ihm die Beziehungen. Wenn dabei dann mal eine Fahrt im Begleitwagen bei “Rad am Ring” oder ein Autogramm von Tony Martin im VIP-Zelt rausspringen, dann ist seine Welt schon in Ordnung!

Allerdings ist noch unklar, wie es 2015 für uns weiter geht, denn eine komplette Saison mit allen Rennen ist natürlich extrem aufwand- und kostenintensiv. Bisher bin ich die Rennen alle mitgefahren. Aus beruflichen Gründen ist mir dies 2015 in dem Maße nicht mehr möglich, da die Zeit zum Trainieren fehlen wird. Und zu den weit entfernten Veranstaltungen zu fahren, ohne am Rennen teilzunehmen, steht dann in keinem Aufwand-Nutzen-Verhältnis mehr. Allerdings blicken wir auf 3 wunderschöne vergangene Jahre zurück, die wir niemals mehr missen möchten. Wir haben nicht nur ganz Deutschland inklusive aller Autobahntoiletten und -raststätten und Cityhotels kennengelernt, sondern auch Freunde für’s Leben und ganz viele wunderschöne Erlebnisse. Als Paar so viel gemeinsam zu erleben und so viel gemeinsam zu reisen, schweißt extrem zusammen. Und ich bin froh, Markus immer an meiner Seite zu haben. Bei jeden Zieleinlauf und bei jeder Pastaparty!

Da übrigens erfährt man Dinge . . . über die könnten wir ein ganzes Buch schreiben. Denn natürlich ist Markus auch Vertrauensperson und viele wenden sich mit ihren Sorgen und kleinen Geschichtchen auch an ihn. Aber: was im GCC passiert, bleibt im GCC….

Ups, es ist mal wieder etwas länger geworden… Sorry!!!!!”

 

DIE LIEBLINGSFOTOS VON MARKUS STERA:

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Bildnachweise:
© Markus Stera, German Cycling Cup, Wolfgang Schaaf (Challenge Magazin), www.Helmuts-Fahrrad-Seiten.de, Manuela Freund

 

JÖRG LACHMANN
Ich bin ein kreativer, konzeptionsstarker und querdenkender Vollprofi in allen Bereichen des On- und Offline-Marketings (B2B/B2C) . . . und somit (wie wohl auch nicht anders zu erwarten) beruflich als Marketing- und Vertriebsleiter bei der Firma CarbonSports (Lightweight) angestellt. Da ich schon seit vielen Jahren dem Hobby Radsport verfallen bin, habe ich mich im April 2014 dazu entschlossen, das Online-Magazin "ilovecycling.de" mit „Herz” und vielen nützlichen Themen, Infos, Tipps und Tricks rund um den Hobby- und Jedermann-Radsport ins Leben zu rufen . . . und das alles ohne jegliches finanzielles Interesse! ;-)

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