Nach 11 Jahren in der Presseabteilung beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC und Pressesprecher der KFZ-Versicherung Direct Line verantwortet Robert Burkhardt nun seit dem 1. Februar alle Messen und Kongresse sowie die PR bei Velokonzept in Berlin.

Federführend mit der Geschäftsführerin Ulrike Saade und einem engagierten Team organisiert Velokonzept die großen deutschen Radmessen VELOBerlin, VELOHamburg und VELOFrankfurt. „Als passionierter Radfahrer habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht“, freut sich Burkhardt über die neue Aufgabe gegenüber ilovecycling.de.

Mit der VELOBerlin am 1. und 2. April steht die VELOBerlin quasi vor der Tür. Bereits zum siebten Mal findet die nach der Eurobike größte deutsche Radmesse in den Hallen unterm Funkturm statt. Auch in diesem Jahr gibt es viele interessante Neuerungen, die den Besuchern noch mehr Angebote rund ums Thema Rad liefern.

In den vier neuen VELO-Areas Testival, E-Bike, Urban und Adventure können die Fahrradfans nicht nur entdecken, sondern vor allem auch testen und kaufen: Vom schnellen E-Bike für die Stadt und den aktuellen Rädern der Hersteller, über Radreiseangebote aus Nah und Fern bis zu den neuesten Angeboten für Mobilität und Digitalisierung ist für jeden etwas dabei. Geführte VELOTouren laden nicht nur zum Testen, sondern auch zur gemeinsamen Erfahrung auf dem Rad ein. Das umfangreiches Bühnenprogramm inspiriert und Experten beraten zu spannenden Themen wie „E-Bike“, „Smart Cycling“. „VELOWomen“ und „Familienmobilität“.

Im Mai (11.-12.05.) folgt dann die Premiere der VELOHamburg. Auf dem Parkdeck der Rindermarkthalle in Wurfweite zum Millerntornstadion auf St. Pauli bietet das neue Festival den Fahrradfans in der Elbmetropole eine alles was das Herz begehrt.

Ähnlich wie in Berlin gibt es auch in Hamburg ein umfangreiches Programm, inklusive Test-Area, geführte Ausfahrten und die neuesten Entwicklungen rund um das Thema Rad.

Im Juni steigt dann die zweite Auflage der VELOFrankfurt, die 2016 erfolgreich Premiere feierte. „Die Frankfurter haben auf so eine Art der Veranstaltung gewartet. Wir sind schon jetzt größer als im Vorjahr und werden die Ausstellungsfläche deutlich ausweiten. Die Eissporthalle Frankfurt als Location bietet beste Möglichkeiten, die ausgestellten Bikes auch intensiv zu testen“, freut sich Burkhardt schon jetzt auf die VELOFrankfurt.

Der Terminkalender in den Messe-Monaten ist also voll. Aber neben den großen Fahrrad-Festivals veranstaltet Velokonzept noch einige hochkarätige Kongresse rund um das Thema Rad und Mobilität. „Ulrike Saade ist aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung eine absolute Expertin und in der Branche unfassbar gut vernetzt. Dies wollen und werden wir zukünftig auch für den Ausbau unserer Aktivitäten und Geschäftsfelder nutzen“, blickt Burkhardt optimistisch in die Zukunft.

Uns interessieren natürlich noch ein paar andere Dinge also fragen wir mal los:

Wie wird sich das Thema Fahrrad-Messe in den nächsten Jahren weiterentwickeln und was passiert aus Deinen Augen mit der grossen Leitmesse EUROBIKE?

Robert Burkhardt: Die Messelandschaft ist meiner Meinung nach ziemlich ausgereizt. Es gibt immer mehr Angebote und es wird für die Aussteller immer schwieriger, die richtige Messe auszuwählen. Die Eurobike hat ja auch schon verlauten lassen, sich zu verändern. Zum einen wird sie 2018 deutlich früher, also im Juli stattfinden, zum anderen wird sie zu einer ausschließlichen B2B Messe. Der E-Bike Anteil wird jedes Jahr immer größer. Man darf gespannt sein, wie sich der Markt diesbezüglich entwickelt.

Wie kommt man eigentlich vom Fussball und einer Versicherung zum Thema Fahrrad?

Robert Burkhardt: Das Fahrrad an sich wurde mir in die Wiege gelegt. Mein Vater war in den 50er Jahren ein erfolgreicher Renner und so kam ich schon früh mit dem Rennrad in Berührung. Allerdings habe ich mich lange Zeit erfolgreich dagegen gewehrt. Seit fünf Jahren hat mich der Virus nun auch erwischt. Mit Direct Line habe ich schon viele Radaktivitäten unterstützt und bin so in diese „Szene“ reingekommen. Und irgendwie ging dann alles ganz schnell. Die Entwicklung habe ich  aber vor einem Jahr auch so nicht absehen können.

Was macht ein Robert Burkhardt ausserhalb der Arbeit in seiner Freizeit?

Robert Burkhardt: Bei mir stand schon immer der Sport im Vordergrund. Ich habe lange intensiv Fußball und Tennis gespielt. Jetzt fahre ich viel Rad und wenn dann noch Zeit ist, spiele ich auch gerne eine Runde Golf. Und wenn man in Berlin lebt, muss einem sowie nie langweilig werden.

Wie viele Räder stehen momentan in Deinem Stall und was ist Dein derzeitiges Lieblingsrad?

Robert Burkhardt: Ich habe mich im Herbst von zwei Rädern getrennt und so sind es momentan nur noch drei. Ein alter Stahlrenner, den mir mein Vater zusammengebaut hat. Ein Cyclocrosser und ein Rennrad von Rose mit viel Schnickschnack, das ich sehr mag. Aber emotional ist natürlich die alte Gurke mein Liebling.

Was sind Deine nächsten Ziele und welche Ziele hast Du für die Zukunft?

Robert Burkhardt: Beruflich will ich mich in meinem neuen Job etablieren. Es gibt so viele Dinge, die neu sind und die ich mich erst einmal reinfummeln muss. Aber es macht tierisch viel Spaß und ich liebe Herausforderungen. Langfristig möchte ich mit unserem tollen Team die Messen weiterentwickeln und auch neue Geschäftsfelder erschließen. Persönlich wünscht man sich in meinem Alter vorrangig Gesundheit und dass ich noch ein paar Jahre mit Spaß radeln kann.

Und nun kommen wir auch schon zur letzten Frage. Was sind Deine persönlichen Stärken und Schwächen, sowohl als Mensch, als auch als Radfahrer?

Robert Burkhardt: Ach ja, über seine eigenen Stärken zu sprechen ist immer so eine Sache. Aber ich denke ich bin sehr verlässlich, diszipliniert und fokussiert. Darüber hinaus sagt man mir nach, dass  ich ein ganz angenehmer Zeitgenosse bin. Meine Schwächen? Ich bin total unordentlich. Meine Schwäche als Radfahrer? Sagen wir so: Unter dem Begriff Bergziege im Lexikon steht definitiv nicht mein Name, vielleicht eher bei Motivator.

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JÖRG LACHMANN
Ich bin ein kreativer, konzeptionsstarker und querdenkender Vollprofi in allen Bereichen des On- und Offline-Marketings (B2B/B2C) . . . und somit (wie wohl auch nicht anders zu erwarten) beruflich als Marketingleiter bei der Firma CarbonSports (Lightweight) angestellt. Da ich schon seit vielen Jahren dem Hobby Radsport verfallen bin, habe ich mich im April 2014 dazu entschlossen, das Online-Magazin "ilovecycling.de" mit „Herz” und vielen nützlichen Themen, Infos, Tipps und Tricks rund um den Hobby- und Jedermann-Radsport ins Leben zu rufen . . . und das alles ohne jegliches finanzielles Interesse! ;-)

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