Die 2017er TOUR Transalp powered by Sigma brennt nächsten Sommer bereits zum 15. Mal ein Feuerwerk an Passstraßen und Panoramen ab, auf altbekannten Wegen und zahlreichen neuen Abschnitten. Unter dem Motto „alt trifft neu“ führt der Weg der Teilnehmer vom 25. Juni bis 1. Juli 2017 über rund 850 Kilometer und knapp 18.500 Höhenmeter von Sonthofen über Imst, Naturns, Bormio, Livigno, Aprica und Val di Ledro nach Arco an den Gardasee.

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Nach dem Start in Deutschland erkundet die Route zunächst das Allgäu, ehe auf den Spuren des Tannheimer Radmarathons die Grenze nach Österreich überquert wird.

Danach geht es über Sölden und das Timmelsjoch auf einer komplett neuen Strecke ins Vinschgau und von hier weiter über das Stilfserjoch kurz und schmerzhaft nach Bormio. Hier folgt eine wahre Highlight-Etappe mit Umbrail-Pass, Ofenpass, Bernina-Pass und Forcola di Livigno, bevor die Route über Aprica kommend zum Abschluss absolutes Neuland in den Bergen westlich des Gardasees erschließen wird.

Dementsprechend zufrieden fällt das Fazit von Renndirektor Marc Schneider aus, der sich in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal für die Streckenkomposition verantwortlich zeichnet:

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Uns ist es auch für die 15. Auflage der TOUR Transalp gelungen, komplett neue Strecken und Pässe einzubauen, sodass die Teilnehmer auch nächsten Sommer wieder zahlreiche neue und wunderschöne Abschnitte in den Alpen und dem nördlichen Teil Italiens kennenlernen werden.

Besonders die letzten beiden Etappen stechen mit vielen Serpentinen und saftigen Anstiegen im unbekannten Land heraus. Aber auch bewährte Passagen wie der Ritt zum Hahntennjoch am ersten Tag wurden überarbeitet, um den Fahrkomfort zu erhöhen.“ So wurde zum Auftakt des Etappenrennens beispielsweise die staugeplagte B180 komplett weggelassen.

Doch damit nicht genug, wie Schneider bestätigt: „Im Herbst haben wir uns noch auf die Suche nach ein paar ganz neuen Streckenabschnitten gemacht. Ich bin mir ganz sicher, dass uns wieder eine perfekte Mischung aus Fahrspaß, schweißtreibenden Anstiegen, toller Landschaft und spanender Kultur gelingen ist.“

Tour Transalp 2017
Strecke im Überblick:

Datum Etappe # Ort Länge Höhenmeter
25.06.2017 1. Sonthofen – Imst 135,12km 2.342hm
26.06.2017 2. Imst – Naturns 138,60km 2.593hm
27.06.2017 3. Naturns – Bormio 97,80km 3.025hm
28.06.2017 4. Bormio – Livigno 134,91km 3.479hm
29.06.2017 5. Livigno – Aprica 109,26km 2.492hm
30.06.2017 6. Aprica – Ledrosee 120,74km 2.365hm
01.07.2017 7. Ledrosee – Arco 129,01km 1.899hm
Gesamt 1. – 7. Sonthofen – Arco 865,44km 18.195hm

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ETAPPE 1

Etappe 1: Sonthofen – Imst
Pässe: Ellegghöhe, Oberjoch, Gaichtpass, Hahntennjoch

Ein Transalp-Klassiker ganz neu interpretiert: von Sonthofen nach Imst ging es bereits einige Male, aber noch nicht auf dieser Strecke. Neu ist eine lässige Startrunde durch das Allgäu, die ohne die großen Berge auf den ersten 60 Kilometern schon einmal 1000 Höhenmeter sammelt. Es ist dieses kupierte Gelände der Voralpen, das sportliche Radfahrer am Allgäu so lieben. Wenig befahrene Seitenstraßen, tolle Blicke in die Berge, Seen am Straßenrand, in die man, wenn man nicht gegen die Uhr fahren würde, am liebsten reinhüpfen würde. Vom Oberjochpass geht es dann, diesmal von Wertach und nicht von Bad Hindelang kommend, durch das Tannheimertal über den Gaichtpass hinunter ins Tiroler Lechtal. Jetzt wird abgekürzt. Der neuen Allgäu-Sightseeing-Tour fällt jetzt die Reutte-Bichlbach-Namlos-Runde zum Opfer. Was aber bleibt ist das anspruchsvolle Hahntennjoch: 900 Höhenmeter auf 15 Kilometern. Der erste richtige Berg der 2017er Transalp und einer, der schon längst in den Transalp-Annalen steht.

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ETAPPE 2

Etappe 2: Imst – Naturns
Pass: Timmelsjoch

Aus Tirol führt diese Etappe hinab ins warme Vinschgau. Wobei es natürlich zunächst einmal hinauf geht. Diese Etappe hat letztlich nur einen Berg, das Timmelsjoch mit 2506 Metern Höhe ein erster richtiger Gradmesser. Der Anstieg ist, was die durchschnittlichen Steigungsprozente betrifft, allerdings sehr zahm. Von Imst bis zum Joch sind zwar etwas mehr als 2000 Höhenmeter zu bewältigen. Allerdings sind diese Höhenmeter auf über 70 Kilometer verteilt. So kann man auf dem Weg durch das Ötztal bis nach Sölden die Beine auf Betriebstemperatur bringen, um dann den „richtigen“ Passanstieg, so wie er bei der Transalp schon einige Male gefahren wurde, anzugehen. Vom Pass geht es in engen Serpentinen bis Moos im Passeiertal, von wo die Straße wieder etwas geradliniger hinab nach St. Leonhard führt. Nun geht es durch das Passeiertal immer leicht abfallend bis vor die Tore von Meran. Ganz geschafft ist die Etappe allerdings noch nicht. Meran wird an dessen Nordseite umfahren. Über Dorf Tirol geht es auf einem schmalen, steilen Waalweg hinab nach Algund. Hier ist etwas Vorsicht in den engen Straßen gefragt. Von Algund steigt die Straße aus dem Meraner Becken noch einmal, um bei Töll in den riesigen Obstgarten des Vinschgau einzutreten. Jetzt geht es auf dem Radweg für wenige Kilometer nur noch flach bis Naturns.

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ETAPPE 3

Etappe 3: Naturns – Bormio
Pässe: Vinschgauer Höhenstraße, Stilfserjoch

Kurz und knackig. Auf dieser Etappe geht es richtig zur Sache. 3000 Höhenmeter auf weniger als 100 Kilometer. Da weiß jeder, dass mit flachem Dahinrollen Schluss ist. Nur das Stilfserjoch, das wäre ja langweilig. Also gibt es als Vorspeise die Vinschgauer Höhenstraße. Bis es in Prad auf die Straße zum Stilfserjoch geht, sind da schon einmal über 1100 Höhenmeter zu bewältigen. Doch machen die einzigartigen Blicke auf die Berge und das Etschtal diese Panoramastraße nicht nur zu einer Strapaze, sondern auch zu einem optischen Genuss. Zum Stilfserjoch braucht man schließlich nicht mehr viel zu sagen. Auf 2757 Metern Höhe wartet nicht nur einer der höchsten Rennradpässe der Alpen, sondern auch einer der prestigeträchtigsten. Immerhin sind es von Prad 1850 Höhenmeter am Stück, ohne Flachstück, ohne Verschnaufpause, der Pass ist eben eine echte Legende. Vom Pass ins Ziel geht es schließlich nur noch bergab. Auf einer spannenden Straße in einem engen mit schroffen Bergwänden gesäumten Tal, die aber in einigen engen Tunnels auch Vorsicht erfordert.

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ETAPPE 4

Etappe 4: Bormio – Livigno
Pässe: Umbrailpass, Ofenpass, Berninapass, Forcola di Livigno

Die Königsetappe ist ein Schaulaufen der Bergschönheiten. Zunächst geht es auf der Strecke des Vortages hinauf bis fast zum Stifserjoch. Den König Ortler zur rechten, biegt die Strecke aber dann über den Umbrailpass ab zu einer Stippvisite in der Schweiz. Nach der Abfahrt führt die Straße von Santa Maria im Münstertal wieder hinauf zum Ofenpass. Hier beginnt die Abfahrt durch die Naturschönheit des Schweizer Nationalparks bis Zernez, Austragungsort des Engadiner Radmarathons. Nun führt die Straße durch das Inntal um kurz vor St. Moritz, bei Celerina, den Linksschwenk in Richtung Berninapass vorzunehmen. Bald rücken die höchsten Gipfel der Ostalpen in den Blick, Piz Palü, ebenso gewaltig wie der Ortler, und der Piz Bernina, der einzige 4000er der Ostalpen. Vom Berninapass geht es auf eine kurze Abfahrt in Richtung Valtellina, die aber am Abzweig zur Forcola di Livigno gebremst wird. Rund 270 Höhenmeter zum Pass und zur Grenze zu Italien, dann ist die Etappe fast geschafft. Es fehlen nur noch 12 Kilometer bis Livigno.

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ETAPPE 5

Etappe 5: Livigno – Aprica
Pässe: Passo d’Eira, Passo Foscagno, Passo Mortirolo

Der Giro d’Italia hat den Passo Mortirolo geadelt, die TOUR Transalp hat ihn in ihr Herz geschlossen. Nicht zum ersten Mal klettern die Transalpler die kleine miese Rampe von Mazzo im Veltlin hinauf zum unscheinbaren Pass auf 1852 Metern Höhe. Er ist eben ein echter Wadenbeißer, an dem sich Profis und Amateure immer wieder die Zähne ausbeißen. Wer die Etappe gewinnen will, irgendwo kurz vorm Gipfel ist definitiv die Stelle, an dem die Entscheidung zu suchen ist. Hopp oder Topp, am Mortirolo dürfte die Sache gelaufen sein. Obwohl noch eine kleine Chance besteht einen am Pass eingefahrenen Rückstand einzuholen. Die kleine Straße schlängelt sich nun über 15 Kilometer auf dem Hochplateau nach Trivigno. Mit guter Fahrtechnik und dem richtigen Flow in den vielen Kurven ist da noch was zu holen. Doch Vorsicht: So viel Spaß diese Straße macht, so sehr die Panoramablicke in die Gletscher des Adamello locken, die unrhythmischen Kurven haben eben auch ihre Tücken. Das gilt besonders für die Abfahrt nach Aprica, die Spaß macht, aber auch Respekt erfordert. Diese Etappe hat nicht die meisten Höhenmeter. Der Mortirolo und die Überfahrt nach Aprica ist aber nicht zu unterschätzen. Eine anspruchsvolle Strecke, die viel Kraft und volle Konzentration erfordert.

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ETAPPE 6

Etappe 6: Aprica – Pieve di Ledro
Pässe: Passo Croce Domini (Goletto di Cadino), Passo Ampola

Jetzt betritt die Transalp absolute Neuland. Von Aprica geht es wie zuletzt hinab nach Edolo, doch diesmal nicht links hinauf zum Passo Tonale, sondern genau in die andere Richtung, nach Süden, durchs Val Camonica entlang des Flusses Oglio, flach hinab. Es gilt das mächtige Bergmassiv der Adamello und der Presanella zu umrunden. Zwischen dem Tonalepass im Norden und dem Passo Croce Domini gibt es hier auf über 50 Kilometer Luftlinie keine Straße. 230 Kilometer sind es auf Straßen um diesen Klotz, eine der weitläufigsten und einsamsten Bergregionen der Alpen. Und erstmals wird dieses Massiv auf seiner südlichen Seite passiert. Der Passo Croce Domini ist das Herzstück dieser Etappe, Während es im Norden am Tonale wuselt, strahlt die Bergregion ihre Ruhe in Richtung Süden aus. Es ist ein Trip durch eine verlassene Welt. Der Anstieg führt von Breno zunächst durch kleine Bergdörfer hinauf. Später geht es auf einer kleinen, wenig befahrenen Straße über weite Almen hinauf zum Pass auf 1895 Metern Höhe – und weiter zur eigentlichen, weniger bekannten Passhöhe, dem Goletto di Cadino auf 1940 Metern Höhe. Und bis dahin sind es von Breno immerhin 1600 Meter bergauf. Dieser Pass ist also nicht nur neu, landschaftlich besonders, sondern auch sportlich sehr anspruchsvoll. Nach der 30 Kilometer langen Abfahrt mit kleinem Gegenanstieg führt die Strecke flach vom Ufer des Lago d’Idro bis Storo. Hier beginnt der letzte kleine Passanstieg über den Passo Ampola ins Ledrotal, wo der Zielbogen genau am Badestrand aufgebaut ist.

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ETAPPE 7

Etappe 7: Pieve di Ledro – Arco
Pässe: Passo Ampola, Passo San Rocco, Tremosine 

Diese Etappe ist ehrlich gesagt etwas verrückt. Sie führt ein Stück über die „Gardesana Occidentale“, die vielbefahrene, mit Tunnelgalerien ausgebaute westliche Uferstraße am Gardasee. Der Blick auf den See ein Genuss, der Verkehr eher weniger. Doch die Aussicht auf die weiteren Streckenabschnitte ließ keine Wahl. Schließlich führt die Strecke an vier Seen vorbei, dem Lago di Ledro am Start, dem Lago d’Idro, dem Lago di Valvestino und dem Gardasee. Zudem führt von Tremosine „Die Schönste Straße der Welt“ – durch die Brasa-Schlucht hinab zum Seeufer. Deren Intro ist ein echter 360er, eine Rundum-Schleife, die direkt ins enge Herz der Schlucht eindringt. Jetzt inmitten der Felsen ist fühlt man sich wie in einer Grotte, die einen aber bald im Himmel der Rennradfahrer und Cabrio-Piloten ausspuckt. Vor allem die letzte Kehre über dem Seeufer ist ein Fotomotiv, das weltweit seines Gleichen sucht. Da kann man schnell vergessen, dass auch der erste Streckenabschnitt vorbei am Idrosee und über den Passo San Rocco durch das zauberhafte Valvestino hinab nach Gargnano absolut bezaubernd ist. Ein absoluter Höhepunkt und wahrscheinlich die schönste Schlussetappe aller Zeiten.

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Anmeldung

Bereits in einer Woche, am 4. Oktober 2016, startet die Anmeldung zum weltweit viel beachteten Jedermann-Rennen auf www.online-registration.de

Weitere Informationen zur TOUR Transalp sind online abrufbar.

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Tour Transalp 2017
Leistungen & Preise:

Professionellste Rahmenbedingungen mit einem umfangreichen Leistungspaket und ein einzigartiges Umfeld haben die TOUR Transalp in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Jedermann Etappenrennen auf der Welt etabliert. Hier die Leistungen, die Ihnen im Rahmen dieses einzigartigen Events geboten werden.

1. Starter Package

  • Streckensicherung auf der gesamten Route
  • Startnummernsatz
  • professionelle Zeitnahme mittels Transpondern
  • präzises Roadbook inkl. kompletten Kartensatz
  • tägliche Abendveranstaltung (Pasta-Party) mit Abendessen
  • kostenlose Verpflegung pro Etappe (Früchte, Sportgetränke etc.) an mind. 2 Verpflegungsstellen auf der Strecke und einer im  Ziel
  • technischer Service auf der Strecke und im Zielbereich (Ersatzteile müssen bezahlt werden)
  • große Gepäcktasche
  • Gepäcktransport mit Anlieferung der Gepäcktaschen in die Hotels bzw. zu ausgewiesenen Sammelplätzen oder das Transalp-Camp
  • Tagestasche mit Transport vom Start- zum Zielgelände
  • medizinische Versorgung vor, während und nach jeder Etappe
  • kostenlose Nutzung der Parkplätze im Startort für den Eventzeitraum
  • hochwertiges Finishertrikot, -Medaille und Urkunde (für offizielle Finisher)
  • EXPO-Area in jedem Etappenort

2. Startgeld

Startgebühr allgemein:           895 € / Person

Startgebühr U-23 Fahrer*:      695 € / Person

Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Teams bestehend aus zwei Teilnehmern in den Team-Kategorien: Herren, Damen, Mixed (männlich / weiblich), Masters (Herren, die zusammen älter als 80 Jahre sind), Grand Masters (Herren, die zusammen älter als 100 Jahre sind). Weitere Infos finden Sie im Reglement.

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3. Kostenpflichtige Leistungen

Übernachtung im Transalp-Camp
8 Übernachtungen im Camp (Schulen, Turnhalle etc.) inkl. Frühstück vom 24.06. – 02.07.2017
Preis pro Person: 160 €

Rücktransfer vom Zielort zum Startort
Busshuttle für den Teilnehmer und Transport des Gepäcks/Fahrrades
Preis pro Person und Fahrrad: 60 €

Transport der Bikebox vom Startort zum Zielort
Preis pro Bikebox: 30 €

Medaillengravur
Preis pro Medaille: 10 €

Massage
Preis pro Behandlung: 17,50 €

4. U23 Special

Für unsere Youngster gibt es bei der TOUR Transalp ein ganz besonderes Special. Teilnehmer des Jahrgangs 1995 und jünger erhalten einen Rabatt in Höhe von 200 € auf die Startgebühr und darüber hinaus, die kostenlose Übernachtung im Transalp Camp.

Dabei gelten folgende Preise:

Startgebühr: 695 € / Person inkl. Übernachtung im Transalp Camp

Um den Rabatt nutzen zu können, muss der Teilnehmer vor der Anmeldung eine E-Mail mit dem Betreff: „TOUR Transalp U23“ an info@ley-events.de senden. Anschließend wird ein personalisierter Gutscheincode in Höhe von 200 € versendet, welcher für die Anmeldung zur TOUR Transalp gültig ist.

Wichtig! Eine nachträgliche Rückvergütung ist nicht möglich und die Aktion ist mit anderen Rabattaktionen nicht kombinierbar.

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Bildnachweise: © Tour Transalp – Uwe Geissler

 

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