Zehntausende Besucher an der Rennstrecke und auf dem Veranstaltungs­gelände erlebten eine erfolgreiche dritte Auflage des ŠKODA Velorace im Rahmen des German Cycling Cups.

Die dritte Auflage des ŠKODA Velorace Dresden ist Geschichte. Insgesamt gingen trotz tropischer Temperaturen von ursprünglich gemeldeten 1.654 Startern am Wochenende 1.604 Teilnehmer die verschiedenen Jedermann-Distanzen an. Im Teilnehmerfeld waren dabei von den sechsjährigen Luisa Michel und Jan Lieschke bis zu den ältesten Startern Elke Momsen (68) und Peter Dreher (80) alle Altersklassen vertreten. Der Altersdurchschnitt lag bei 39,8 Jahren. Zehnausende Besucher verfolgten die Rennen entlang der Strecke oder vergnügten sich beim Familienradfest auf dem Theaterplatz.

Allein 640 Starter traten in der Königsdistanz über 105 Kilometer an. Bianca Brückner (Team Strassacker – 2:21:05,15) und Vorjahressieger Daniel Knyss (Team merkur-druck.com – 2:20:46,14) durften bei der Zieldurchfahrt ihre Erfolge bejubeln.

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„Zum Beginn war es anstrengend, wirklich dranzubleiben. Nach drei Runden habe ich allerdings gemerkt, dass es gut läuft. Mir war klar, dass es auf den Schlussspurt ankommen wird und es schwer wird. Ich bin sehr glücklich, dass es bei meiner zweiten Teilnahme mit dem Sieg geklappt hat“, sagt Bianca Brückner, die im Vorjahr noch den zweiten Platz belegt hatte. Königsdistanz-Sieger Daniel Knyss sagte: „Unsere Gruppe hat sich früh abgesetzt und gut gearbeitet. Zum Ende hin ist es dann allerdings hektisch geworden. Es gab viele Attacken, aber ich war mir recht sicher, dass ich im Endspurt gute Karten habe.“

In der Teamwertung belegte das Team von „Bürstner – Dümo Cycling“ den ersten Platz, gefolgt von den Teams „merkur-druck.com“ und dem „Team Strassacker“.

Auf der 63 Kilometer-Distanz mit 705 Startern verteidigte Solveig Schaal (Bikekult  – 1:26:04,68) ihren Vorjahressieg. „Das Rennen verlangt von den Startern einiges ab und ist sehr anspruchsvoll. Man muss auf der Strecke äußerst aufmerksam und jederzeit konzentriert sein. Es freut mich deshalb umso mehr, dass ich meinen Vorjahreserfolg wiederholen konnte. Es hat wieder super viel Spaß gemacht“, so Solveig Schaal. Bei den Herren hatte über die gleiche Distanz Matthias Reinfried (Picardellics Velo Team – 1:25:58,51) die Nase vorn. „Für die Rennen in unserer Stadt setzen wir uns als Team der Picardellics Dresden immer hohe Ziele. Das Team hat eine super Arbeit gemacht und somit den Weg für den Erfolg geebnet“, sagt Matthias Reinfried. Auch das DEL2-Eishockeyteam der Dresdner Eislöwen ging mit insgesamt 18 Teilnehmern an den Start. Verteidiger Tomas Schmidt und Cheftrainer Thomas Popiesch erzielten die besten Ergebnisse für die Blau-Weißen.

Über 42 Kilometer waren Kerstin Genderjahn (1:05:02,58) und Björn Scheibner (1:04:22,31) sowie Erik Schliwa (1:00:48,32) der Sieg nicht zu nehmen. Die 21er-WOCHENKURIER-Schnupperrunde mit insgesamt 45 Teilnehmern entschied bei den Damen Sandra Stoy (0:36:08,91) für sich. Bei den Herren war am Ende Marco Boock (0:35:10,42) vorn.

„Wir können stolz auf diese Auflage sein. An beiden Renntagen haben die Sportler trotz der hohen Temperaturen großartige Leistungen gezeigt. Mit dem Special-Velorace am Samstag sowie beispielsweise dem speziellen Kiehl`s Frauenstartblock im Rahmen konnten wir einige Premieren feiern, die gut angenommen wurden. Das ist für uns ein Ansporn, auch künftig kreative Ideen umzusetzen und den Radsport so noch vielfältiger zu präsentieren“, sagt Wolfgang Friedemann, Vizepräsident Sport des veranstaltenden Vereins Internationale Sachsen-Tour des Radrennsports, und fügt hinzu: „Unser besonderer Dank gilt allen Helfern auf dem Areal und an der Strecke.“

Erstmals bestand in diesem Jahr im Vorfeld des ŠKODA Velorace Dresden auch die Chance, sich für den Einsatz im Team von Olaf Ludwig zu bewerben. Die Radsport-Legende absolvierte bereits am Samstagabend mit einem Doppeldeckerbus eine Streckenbesichtigung. „Es war ein tolles Erlebnis und eine ideale Möglichkeit, um auf die Besonderheiten der Strecke aufmerksam zu machen“, so Ludwig, der sich mit der Leistung seines Teams zufrieden zeigte. „Am Ende haben wir die Plätze 300 bis 303 belegt. Wichtig war uns allerdings, dass wir gemeinsam starten und auch gemeinsam ins Ziel gekommen.“

Wie schon in der Vergangenheit führte das ŠKODA Velorace Dresden auch 2015 vorbei an den architektonisch und landschaftlich schönsten Stellen Dresdens. Start und Ziel des ŠKODA Velorace Dresden befand sich in unmittelbarer Nähe zum weltberühmten Dresdner Zwinger, dem Theaterplatz vor der Semperoper und dem Dresdner Schloss. Der Verlauf führte unter anderem auch über die Waldschlösschenbrücke.

Alle German Cycling Cup-Ergebnisse des Rennens gibt es auf www.skoda-velorace.de.

Impressionen vom Rennen: Eingefangen von Maria Wilke ©

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Bildnachweise: © Maria Wilke

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